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Ostprignitz-Ruppin Ortsbeirat plant Vorhaben für 2018
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ortsbeirat plant Vorhaben für 2018
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00:19 16.11.2017
Der Nebelsee verfügt über einige neue Bootsstege, die Anlage am Langhagensee wird frühestens 2019 gebaut. Quelle: Christamaria Ruch
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Sewekow

Planungen für Investitionsmaßnahmen im kommenden Jahr standen bei der jüngsten Sitzung vom Ortsbeirat Sewekow auf der Tagesordnung. Das Gremium war vollzählig.

Acht Bürger besuchten die Einwohnerfragestunde und brachten dabei einmal mehr ihren Unmut über „das rowdyhafte Verhalten der Holzlaster entlang der Dorfstraße“ zum Ausdruck. Dies sagte Ortsvorsteher Martin Schäfer auf MAZ-Nachfrage. „Die viel zu schnellen Fahrzeuge sind ein Dauerbrenner“, stellt er immer wieder fest.

Im Radweg gibt es viele Aufbrüche durch Wurzelwerk

Bei der Haushaltsplanung für 2018 steht der Radwegeneubau zwischen Sewekow und Zempow ganz oben auf der Liste. „Es gibt an vielen Stellen Aufbrüche durch Wurzelwerk“, so Martin Schäfer. Dieser Weg stellt eine wichtige Verbindung dar, denn weiterführend können Radtouristen dann Flecken Zechlin und Rheinsberg ansteuern. Bauherr der Maßnahme wird der Landkreis Ostprignitz-Ruppin sein. Die Gesamtkosten sind mit 412 000 Euro kalkuliert. Der Eigenanteil der Stadt Wittstock umfasst 61 800 Euro, das sind 15 Prozent.

Die ebenfalls anvisierte Bootssteganlage am Langhagensee wird auf Eis gelegt und auf 2019 verschoben. „Das hängt mit den Planungen für die Landesgartenschau (Laga) 2019 in Wittstock zusammen“, sagte Martin Schäfer. In der Laga sieht er „eine notwendige Erneuerungskur für Wittstock, von der alle profitieren.“

Der Bau von 20 bis 25 Liegeplätzen ist am See geplant

Die Planungen für die Anlage am Langhagensee sind abgeschlossen und ein Bebauungsplan liegt vor. Derzeit befinden sich an dieser ­Stelle ausschließlich individuelle Steganlagen. Das Ziel umfasst den Bau von 20 bis 25 Liegeplätzen, die „in der Option auch verdoppelt ­werden können“, sagt Schäfer. Alles in allem soll das Vorhaben langfristig kostenneutral sein. Das bedeutet, dass zunächst die Anlage vorfinanziert und durch den Verkauf einzelner Liegeplätze refinanziert wird.

Die aktuelle Kulturpauschale stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Das Gremium verständigte sich, dass nun die freiwillige Feuerwehr 250 Euro aus dem diesjährigen Fonds erhält. „Die Kameraden ­haben bei den beiden Sturmeinsätzen im Oktober ganze Arbeit ­geleistet und sollen mit diesen Mitteln ihre Kameradschaft pflegen“, sagte Schäfer. Gut 600 Euro verteilen die Mitglieder vom Heimatverein noch an die einzelnen Gruppen im Dorf.

Gebrauchte Computertechnik für die Ortschronistin

Von Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann liegt außerdem eine Zusage vor. Damit soll gebrauchte, aber noch funktionsfähige Computertechnik für die ehrenamtliche Arbeit der Ortschronistin und weiterer Aktiver bereitgestellt werden.

Von Christamaria Ruch

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