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Ortsdurchfahrt in Schweinrich wird gesperrt

Straßenbau beginnt Ortsdurchfahrt in Schweinrich wird gesperrt

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Schweinrich steht unmittelbar bevor. Ab Montag wird sie gesperrt. Nur für Busse und Anlieger ist der Ort dann noch passierbar. Alle anderen müssen eine Umleitung in Kauf nehmen.

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Erste Arbeiten haben bereits begonnen. Ab Montag wird die Durchfahrt in Schweinrich gesperrt.

Quelle: Björn Wagener

Schweinrich. Es ist so weit: Die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schweinrich steht unmittelbar bevor. Ab kommendem Montag, 29. Februar, geht es los. Dann wird die Straße gesperrt, damit der erste Bauabschnitt beginnen kann. Das teilt Bauleiter Dirk Grunert auf MAZ-Nachfrage mit. Der Verkehr wird umgeleitet. Lediglich Busse und Anlieger können passieren. Letztere kämen „in beide Richtungen aus dem Ort heraus“.

Die Landesstraße 15 wird erneuert und künftig 6,50 Meter breit sein. Die Entwässerungsanlage wird ebenfalls neu gebaut. Dabei geht es um zwei Sedimentationsanlagen zur Reinigung des Regenwassers in zwei getrennten Systemen. Auch ein Durchlass wird gebaut. Zwei Ortseingangsinseln sollen Kraftfahrer bei der Einfahrt in den Ort dazu bringen, die Geschwindigkeit zu drosseln. Auch eine Bushaltestelle samt Mittelinsel entsteht. Letztere soll dafür sorgen, dass Passanten die Straße sicher überqueren können. Eine weitere Mittelinsel – allerdings ohne Bushaltestelle – soll eine ähnliche Wirkung haben. An einer unübersichtlichen Kurve wird die Fahrbahn auf 3,75 Meter eingeengt. Das soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Für Reisebusse wird vor der Kirche eine Längsparkbucht gebaut. Gleichzeitig wird das Gehwegnetz vervollständigt, die Querungsinseln werden beleuchtet sowie die einmündenden Seitenstraßen und Grundstückszufahrten angepasst.

Drei Bauabschnitte sind geplant

Das gesamte Projekt werde laut Dirk Grunert in drei Bauabschnitten realisiert. Der erste sei der längste und beginne in der Mitte des Dorfes. Ab etwa Ende Juni oder Anfang Juli schließe sich der zweite Bauabschnitt an. Er bezieht sich auf den Bereich von der Dorfmitte in Richtung Zechlin. Voraussichtlich ab Anfang August werde dann das noch fehlende Stück in Richtung Ortsausgang auf der gegenüber liegenden Seite in Richtung Babitz in Angriff genommen. Bis etwa Oktober solle das Ganze dann erledigt sein.

Eigentlich hat der Ausbau bereits am 4. November vergangenen Jahres seinen Anfang genommen. Damals fand der erste Spatenstich statt. Dafür war sogar Verkehrsministerin Kathrin Schneider nach Schweinrich gekommen. Seither fanden zwar erste Arbeiten im Seitenbereich der Straße statt, aber die Vollsperrung wird erst jetzt vollzogen, weil das Frühjahr abgewartet werden sollte. Eine vorzeitigere Sperrung hätte zur Folge gehabt, dass den Kraftfahrern die Umleitung zugemutet worden wäre, obwohl winterbedingt womöglich gar nicht hätte gebaut werden können.

Straße ist sehr marode

Die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 15 in Schweinrich gehört seit Jahren unübersehbar zu den schlechtesten Ortsdurchfahrten der Region. Deshalb kämpfte die Bürgerinitiative „Leben ohne Beben“ um die Sanierung. Noch heute sind in Schweinrich Plakate und Banner zu sehen, die an diese Zeit erinnern und deutlich machen, wie sehr die Anwohner unter den Folgen dieser äußerst maroden Straße litten. Die Erschütterungen durch den Lkw-Verkehr seien immens gewesen, wurde immer wieder kritisiert. Das wird sich nun bald ändern.

Mit dem Frühjahr beginnt der Straßenbau

990 Meter ist die Ortsdurchfahrt in Schweinrich lang. Insgesamt werden dort 1,42 Millionen Euro investiert: Vom Land kommen 1,16 Millionen Euro, von der Stadt Wittstock 260 000 Euro.

196 Straßenbauvorhaben betreut der Landesbetrieb Straßenwesen in diesem Jahr. Darunter sind größere Projekte wie etwa der Ausbau mehrerer Autobahnabschnitte, aber auch kleinere Vorhaben wie die Erneuerung von Ortsdurchfahrten. Letzteres ermöglicht das Sanierungsprogramm für Landesstraßen. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hatte das Programm, für das 100 Millionen Euro bis 2019 ausgegeben werden sollen, 2015 gestartet.

 

Von Björn Wagener

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