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Ostprignitz-Ruppin Ortsdurchfahrt wird erneuert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ortsdurchfahrt wird erneuert
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02:15 24.02.2017
Die Ortsdurchfahrt wird in zwei Abschnitten erneuert. An der Kita beginnen die Arbeiten. Quelle: Frauke Herweg
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Rägelin

Es ist die nächste Dauerbaustelle der Region: Vor­aussichtlich ab Juli will der Landesbetrieb Straßenwesen die marode Rägeliner Ortsdurchfahrt der L 18 erneuern. Eineinhalb Jahre werden die unter Vollsperrung stattfindenden Arbeiten dauern – davon war der Landesbetrieb zuletzt ausgegangen. „Auf die Dauer der Arbeiten haben wir leider keinen Einfluss“, sagt Temnitzquells Bürgermeister Johannes Oblaski. Wie viele andere ist er nicht glücklich darüber, dass für das Projekt so viel Zeit angesetzt ist.

Die Straßensanierung soll in zwei Abschnitten erfolgen. Zunächst sind die Straßenbauer auf dem Abschnitt zwischen Kita und dem Abzweig nach Frankendorf im Einsatz. Dann rücken sie auf das Teilstück in Richtung Rossow vor. Inzwischen stehen die Details der Sanierung fest.

Neue Parkplatze, neue Bushaltestelle

Die Straße soll auf einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut werden. Zugleich sollen vor dem Wohnblock Neuruppiner Straße 24 bis 27 und vor der Kita neue Parkplätze und auf der Höhe des Sportplatzes eine Verkehrsinsel entstehen. „Der jetzige Haltepunkt vor der Kita wird vor das Grundstück Neuruppiner Straße 6 verlegt“, kündigte Nadine Kolmetz an, die im Amt Temnitz für die Bauleitplanung zuständig ist. Am Dorfgemeinschaftshaus soll der Fahrgastunterstand erneuert und ein wenig zur Straße vorgezogen werden.

Die Wünsche der Rägeliner seien bei den Planungen weitgehend berücksichtigt worden, sagt Johannes Oblaski. Lediglich ein Wunsch werde nicht erfüllt – eine Verkehrsinsel auf der Höhe der Kita. „Das können wir nicht verstehen“, bedauert Oblaski. Gerade dort – am Ortseingang – sei eine Insel zur Verkehrsberuhigung wichtig. „Autofahrer haben da noch richtig Schwung drauf.“

Fördermittel könnten die Kosten für Temnitzquell deutlich reduzieren

Die Gemeinde Temnitzquell ist mit 154 000 Euro an den Kosten des Projektes beteiligt. Dieser Anteil könnte sich durch Fördermittel jedoch deutlich reduzieren – auf 63 000 Euro.

Von Frauke Herweg

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