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Ostprignitz-Ruppin Ortstermin soll Problem lösen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ortstermin soll Problem lösen
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02:15 12.02.2017
Hier kann es für Kinder gefährlich werden. Quelle: Björn Wagener
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Freyenstein/Wittstock

Kinder sollen in Freyenstein sicher die viel befahrene Schlossstraße überqueren können. Doch es gibt keine Verkehrshilfe wie etwa eine Ampel oder einen Fußgängerüberweg. Abhilfe schaffen soll demnächst ein Vor-Ort-Termin mit Entscheidungsträgern, um zu klären, wie das Problem am besten gelöst werden kann. Das wurde auf der jüngsten Sitzung des Ordnungsausschusses der Wittstocker Stadtverordneten am Mittwochabend mitgeteilt.

Ein Termin stehe noch nicht fest. Das bestätigte am Donnerstag auch der Wittstocker Stadtsprecher Jean Dibbert.

Eltern ließen ihren Ängsten bereits auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung am 23. Januar freien Lauf. Nachdem die MAZ darüber berichtet hatte, kündigte Bürgermeister Jörg Gehrmann an, dass die Stadt beim Landkreis einen Fußgängerüberweg auf der Schlossstraße beantragen wolle.

Für Verlegung der Haltestelle

Ob dieser tatsächlich umgesetzt wird und ob vielleicht noch andere Möglichkeiten in Betracht gezogen werden könnten, wird noch zu diskutieren sein. Ortsvorsteher Manfred Engel favorisiert die Verlegung der Bushaltestelle von der Alten Pritzwalker Straße vor die alte Post, damit die Kinder nicht länger die Schlossstraße überqueren müssen. Das bekräftigte er am Mittwochabend auch vorm Ordnungsausschuss.

„Grundsätzlich ist das kein Problem“, sagt dazu Bodo Libert, Leiter der Wittstocker Niederlassung der Ostprignitz-Ruppiner Nahverkehrsgesellschaft. Allerdings müsse ein Ausstieg entsprechend hergerichtet werden. Dazu wäre vor allem der Bordstein anzuheben.

Hinzu komme, dass neu angelegte Haltestellen generell behindertengerecht sein müssten. Das wiederum verursache Kosten. Es müüste geklärt werden, ob die Stadt bereit wäre, sie zu tragen. Denn die Stadt wäre für den Bau, der Landkreis für die verkehrsrechtliche Genehmigung der Haltestelle zuständig. Ausschussmitglied Kerstin Zillmann sieht die Verlegung der Haltestelle – ebenso wie Manfred Engel – als beste Lösung an.

Alle relevanten Bereiche prüfen

Um die Sicherheit der Kinder an Straßen vor Schulen und Kitas in ganz Wittstock zu erhöhen, schlug Ausschussmitglied Lutz Scheidemann vor, alle diese Zonen dahingehend prüfen zu lassen, ob Tempo 30 möglich wäre.

In die Kritik geriet auf der Sitzung der Informationsfluss zwischen Stadt und Ortsbeiräten. So monierte der Wulfersdorfer Ortsvorsteher Olaf Fröhlich, dass ein Tempo-30-Schild im Dorf entfernt worden sei, ohne das Gremium vor Ort zu informieren. Auch Manfred Engel ärgerte sich darüber, bei Entscheidungen in Sachen Freyenstein oft nicht involviert zu sein.

Von Björn Wagener

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