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Ostprignitz-Ruppin Osterfeuer unter erschwerten Bedingungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Osterfeuer unter erschwerten Bedingungen
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00:22 04.04.2018
Die Nackeler Feuerwehrleute hatten ihre liebe Not, das Osterfeuer im Schlosspark in Gang zu setzen. Quelle: Alexander Beckmann
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Barsikow/Nackel/Damelack

Für die Osterfeuer war es am Sonnabend schwierig. Die Schönermarker sagten ihre Veranstaltung sogar ab und verlegten sie auf nächsten Sonnabend.

Andernorts hielt man am traditionellen Termin fest. „Wir haben auch überlegt, ob wir es ausfallen lassen“, sagte der Barsikower Ortsvorsteher Willem Schoeber. „Aber den richtig Harten ist das Wetter egal. Und mit Glühwein geht das.“ In Barsikow versammelten sich ab dem frühen Abend über 50 Menschen auf dem Festplatz. Die Kinder vergnügten sich beim Eiertrudeln – eine wirklich moddrige Angelegenheit. Für Schoeber war der Fall klar: „Den Kindern fehlt der Schnee. Die hatten gehofft, dass sie rodeln können.“

Beim Osterfeuer in Damelack Quelle: André Reichel

Auch im benachbarten Nackel nahm man das Wetter mit Humor. Ortsvorsteherin Karin Gülde, die das Fest im Schlosspark zusammen mit der Feuerwehr organisierte, freute sich über den im Laufe des Abends wachsenden Zuspruch. Mit dem Entzünden des Feuers hatten die Feuerwehrleute allerdings ihre liebe Not. An Kommentaren dazu fehlte es nicht: „Die üben noch“ oder „Im Löschen sind sie besser.“

Während das Osterfeuer mancherorts wetterbedingt abgesagt wurde, zogen unter anderem in Damelack, Barsikow und Nackel die Veranstalter ihr Vorhaben durch. Von der guten Resonanz waren sie selbst etwas überrascht.

Auch in Damelack brannte das Osterfeuer trotz Schmuddelwetter. Einmal mehr hatte der Verein zur Erhaltung der Kirche eingeladen. Unterstützung kam vom Reit-und Fahrverein „Florian Geyer“ und der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr. Auch in Damelack mangelte es nicht an Bratwurst und Getränken. Die Kinder konnten Stockbrot backen. Positiv überrascht waren die Organisatoren vom großen Zuspruch: Mehr als 90 Gäste kamen. Das lag bestimmt auch wieder an Inge Hering aus Wusterhausen und ihrem Akkordeon. „Das ist ein Termin, der mir wichtig ist und deshalb komme ich auch schon seit fast zehn Jahren“, sagte sie.

Von Alexander Beckmann und André Reichel

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