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Ostprignitz-Ruppin Ostermarkt in der Scheune
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ostermarkt in der Scheune
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00:17 22.03.2017
Die Macher aus Jabel: Siegfried Bröcker (l.) und Siegfried Vogelsang. Quelle: Björn Wagener
Jabel

Vom Sturm am Samstag ließen sich die Jabeler nicht aus der Ruhe bringen. Der Frühlings- und Ostermarkt fand trotz heftiger Windböen planmäßig statt, wenn auch nicht unter freiem Himmel. Siegfried Bröcker hatte kurzerhand seine Scheune geöffnet, um die Gäste dort zu empfangen. Und die ließen sich nicht lange bitten. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Da kommt das ein oder andere dekorative Stück gerade recht.

Eine stattliche Auswahl selbst gebastelter Einzelstücke gab es davon am Samstag: hölzerne Osterhasen in allen Varianten und Größen, ideenreiche festliche Dekorationen mit Schmetterlings- und Vogelmotiven, geschickt in Szene gesetzte und behutsam bearbeitete Balkenteile, mit viel Liebe zum Detail gestaltete kleine hölzerne Igel, Wandschmuck und viele andere Dinge, die Ostern noch ein bisschen schöner machen. Manches Stück war auch festtagsübergreifend einsetzbar – wie etwa ein Windspiel aus plattgehämmertem Besteck oder eine mit Fuchs-Gesichtern verzierte hölzerne Pflanzenschale. „Mancher benutzt das auch als Präsentkorb“, sagt Siegfried Bröcker.

Zwei Jabeler mit goldenen Händen

Gemeinsam mit Siegfried Vogelsang hatte er dafür gesorgt, dass der Basar mit all dem sehenswerten Osterschmuck überhaupt zustande kam. Denn er war das Werk der beiden Jabeler mit den goldenen Händen. „Ich habe zum Teil Jahrhunderte altes Holz benutzt. Es wäre doch viel zu schade gewesen,

Elke Bröcker inmitten der langohrigen Gesellschaft. Quelle: Björn Wagener

es einfach zu verbrennen“, meint Siegfried Bröcker. Für den kleinen Hunger zwischendurch war in Jabel ebenfalls gesorgt. Elke Dieber hatte Kuchen und Plätzchen gebacken. Gleich neben dem Ausstellungsraum in der Scheune gab es Getränke. Die Gäste schauten nicht nur, sondern entschieden sich auch für das eine oder andere Stück. Vor und in der Scheune bildete sich zeitweise eine Menschentraube – gucken, quatschen, kaufen, so verging der Nachmittag wie im Flug.

Bereits im November 2016 hatte in Jabel ein ähnlicher Deko-Markt stattgefunden, allerdings mit Weihnachtsschmuck. „Wir sprechen uns da einfach ab, und dann machen wir das“, sagt Gesine Vogelsang.

Von Björn Wagener

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