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Ostprignitz-Ruppin Kein Mangel an Osterbesuch auf dem Gestüt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kein Mangel an Osterbesuch auf dem Gestüt
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00:23 04.04.2018
Die Pferde genossen die Aufmerksamkeit sichtlich. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Allzu große Erwartungen hatte das Neustädter Gestüt mit seinem Osterprogramm angesichts des eher winterlichen Wetters wohl nicht mehr verbunden. Dennoch fanden auch am Sonntag ab dem Vormittag zahlreiche Besucher den Weg auf das weitläufige Gelände. Sogar der Kremser war besetzt. An der Führung am Nachmittag nahmen sogar rund 60 Menschen teil.

Mehr Besucher als das Museum fassen konnte

„Wir sind sehr erstaunt, dass Sie sich alle raustrauen bei dem Wetter“, begrüßte Gästeführerin Andrea Ney die Gruppe, die in den Räumen des Gestütsmuseums kaum Platz fand.

Im Gestütsmuseum gab es eine kurze Einführung in die Geschichte der Anlage. Quelle: Alexander Beckmann

Deshalb gab es dort auch nur eine kurze Einführung: Andrea Ney berichtete von der Gründung des Gestütes im Jahre 1788. Bis dahin seien an dem Ort nur Maultiere gezüchtet worden. „Aber die Eselhengste mussten eben von Italien hierher und viele haben es nicht über die Alpen geschafft. So hat man das bald wieder aufgegeben.“ Der preußische König habe dann die Schaffung zweier Gestütsanlagen angeordneten – getrennt durch eine gut einen Kilometer lange Allee. Hintergrund seien schon Überlegungen zum Seuchenschutz gewesen, erzählte die Gästeführerin.

Führung durch das Hauptgestüt mit seinen historischen Bauten in Neustadt am Ostersonntag. Quelle: Alexander Beckmann

Die 64 Gestütsmitarbeiter betreuen in den historischen Anlagen aktuell 300 bis 320 Tiere. 19 Fohlen seien in diesem Jahr schon geboren worden. Weitere 16 erwarte man noch.

Den Pferden ganz nah

Das interessierte die Besucher natürlich besonders. Die Begegnung mit den großen und vor allem den kleinen Tieren war das Highlight der Führung. Andrea Ney warnte allerdings: „Wenn’s geht, die Fohlen bitte nicht streicheln!“ Infektionen seien auch für Pferde eine Gefahr und der Mensch gehöre zu den Überträgern. „Die Fohlen sind ja noch besonders anfällig.“

Fohlen und Mutterstuten zeigten trotz der großen Besuchermenge kaum Scheu. Quelle: Alexander Beckmann

Leicht machte der Pferdenachwuchs den Besuchern die Zurückhaltung nicht. Neugierig drängten die Fohlen sich ans Gatter. Auch die Mutterstuten schienen der einen oder anderen Zuwendung nicht abgeneigt. Bei den Junghengsten bestand dafür schließlich ausgiebige Gelegenheit. Die Pferde hatten augenscheinlich schon auf den Besuch gewartet.

Großes Familienfest am 12. Mai

Die Tour führte noch zur Besamungsstation, in eine Reithalle. Themen wie das Reiten in der Schule oder die Ferienwohnungen direkt auf dem Gestütshof wurden vorgestellt. Ein besonderer Hinweis galt dem „Neustädter Fohlenfrühling“ am 12. Mai. „Da sollten dann fast alle Fohlen da sein“, kündigte Andrea Ney das große Familienfest an.

Führungen durchs Gestüt gibt es regelmäßig dienstags und donnerstags um 15 Uhr sowie sonntags um 14 Uhr. Mehr Informationen unter www.neustaedter-gestuete.de.

Von Alexander Beckmann

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