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Ostprignitz-Ruppin profitiert besonders stark

Geld für den Städtebau Ostprignitz-Ruppin profitiert besonders stark

Mehr als 100 Gebäude in Neuruppins historischer Altstadt sind in den vergangenen Jahren mit Geld aus der Städtebauförderung saniert worden. Allein im vergangenen Jahr erhielt die Stadt 1,1 Millionen Euro. Insgesamt haben die Städte im Landkreis 2015 9,45 Millionen Euro bekommen.

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Auch der Kirchplatz in Neuruppin war mit Städtebaufördermitteln saniert worden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Ostprignitz-Ruppin hat im vergangenen Jahr deutlich mehr als andere Flächenland­kreise von dem Geld aus der Städtebauförderung profitiert. 9,45 Millionen Euro flossen nach Angaben des Potsdamer Infrastrukturministeriums in die Städte der Region. Mehr als ein Drittel dieser Summe – 3,88 Millionen Euro – erhielt Wittstock. In Kyritz konnten 2,7 Millionen Euro in den Städtebau investiert werden. Neuruppin erhielt 1,1 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln.

Insgesamt hatte das Ministerium im vergangenen Jahr 83 Millionen Euro aus der Städtebauförderung ausgereicht. 67 Städte im Land wurden bedacht. Bauministerin Kathrin Schneider wertet als Erfolg der Städtebauförderung, dass die Einwohnerzahlen in den Zentren der Städte wieder steigen. Zudem würden auch im Berlin-fernen Raum wieder mehrgeschossige Wohnhäuser gebaut. Das Programm soll zunächst bis 2017 fortgeschrieben werden.

Profitiert haben Gebäude, Straßen, Schulen und Kitas

Die Städtebauförderung erlaubt ganz unterschiedliche Investitionen. In den vergangenen Jahren sind mit den Fördermitteln und den kommunalen Eigenanteilen Gebäude und Straßen sowie Schulen und Kitas saniert worden. Kommunen können das Geld auch für den barrierefreien Umbau von Gebäuden ausgeben. In Wittstock war mit Städtebaufördermitteln in den vergangenen Jahren unter anderem die Stadtmauer saniert worden. In Neuruppin wurden so in der historischen Altstadt mehr als 100 Gebäude saniert. An mehr als 300 Häusern hat das Förderprogramm kleinere Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes möglich gemacht. Die Schinkel- und die Präsidentenstraße sowie der Kirchplatz waren ebenfalls mit Städtebaufördermitteln saniert worden.

Auch kleinere Städte konnten 2015 von der Städtebauförderung profitieren. Fehrbellin erhielt nach Angaben des Ministeriums 125 000 Euro – ein Teil des Geldes floss in die Sanierung des Stall­daches am Heimatmuseums. In Rheinsberg konnten 778 000 Euro investiert werden, in Wusterhausen 793 000 Euro.

Seit 1991 wurden in Brandenburg mehr als 731 Millionen Euro für die Städtebauförderung bereit gestellt, teilte das Ministerium mit. Rechnet man die jeweiligen kommunalen Eigenanteile mit ein, konnten auf diese Weise 906 Millionen Euro für die Städte ausgegeben werden.

Von Frauke Herweg

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