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Papenbruch: Haus stand in Flammen

Brand in Doppelhaushälfte Papenbruch: Haus stand in Flammen

Mit 40 Mann gegen die Flammen: Die Gemeindefeuerwehr Heiligengrabe rückte in Papenbruch an, weil ein Dachstuhl brannte. Menschen wurden nicht verletzt. Die Wehr konnte nicht viel ausrichten.

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Der Dachstuhl ist ausgebrannt.

Quelle: Privat

Papenbruch. In Flammen stand am Sonntagfrüh der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte im Liebenthaler Weg in Papenbruch. Die Bewohner konnten sich retten und blieben unverletzt. Der Dachstuhl wurde durch den Brand jedoch völlig zerstört. Das Feuer griff außerdem auf die andere leer stehende Doppelhaushälfte über, so dass auch dort Sachschaden entstand. Dessen Höhe steht laut Polizeiangaben noch nicht fest.

Die Gemeindefeuerwehr Heiligengrabe sei mit Kameraden aus sechs Ortswehren im Einsatz gewesen, insgesamt 40 Feuerwehrleute, berichtet Gemeindebrandmeister Mathias Jennrich. „Als wir gegen 6.45 Uhr vor Ort eintrafen, brannte der gesamte Dachstuhl. Das Feuer hatte bereits auf erste Möbel im unteren Geschoss übergegriffen.“ Ein Hausbewohner hatte kurz zuvor noch versucht, mit dem Feuerlöscher vorzugehen“, so Jennrich weiter. Der Brand sei dann mit Wasser gelöscht worden. „Gegen 10.15 Uhr war der Einsatz beendet.“

Da war nicht mehr viel zu retten

Da war nicht mehr viel zu retten.

Quelle: Privat

Auf ein Problem bei der Alarmierung weist Anne-Katrin Fengler hin, die in der Gemeinde für den Brand- und Katastrophenschutz verantwortlich ist: „Im Falle eines Brandes immer die 112 wählen. Das ist sehr wichtig. Nur so kann die Leitstelle den Fall erfassen und die nötigen Alarmierungen vornehmen.“ In Papenbruch sei das zunächst nicht passiert. Stattdessen habe der Vater der Familie im Dorf einen Alarm-Knopf für die Feuerwehr gesucht, wie es früher einmal üblich war. „Dadurch ging sehr viel Zeit verloren. Das ist fatal, denn im Notfall zählt jede Minute“, so Anne-Katrin Fengler.

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen zwar noch, aber derzeit deute einiges darauf hin, dass offenbar unsachgemäßer Umgang mit offenem Licht zu dem Feuer geführt haben könnte. Das teilte am Dienstag Polizeisprecher Toralf Reinhardt mit.

Von Björn Wagener

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