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Ostprignitz-Ruppin Papenbrucher ließen die Frauen hochleben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Papenbrucher ließen die Frauen hochleben
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17:11 12.03.2017
Die Papenbrucher Männer schnitten und verteilten frischgebackenen Kuchen und Brot an ihre Frauen. Quelle: Christian Bark
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Papenbruch

So ganz ohne weibliche Unterstützung haben sie es dann doch nicht geschafft. Trotzdem wurde das „Verwöhnprogramm“ der Papenbrucher Männer für ihre Frauen am Samstag gut angenommen. Bereits am Freitag hatten Horst Jungbluth und Michael Geschwentner dafür gesorgt, dass der Backofen am Dorfplatz so richtig auf Temperatur kommt.

„Bis zu 400 Grad Celsius soll er am Samstag erreichen“, erklärte Jungbluth beim Vorheizen. Die nachträgliche Frauentagsfeier am Samstag und der Duft frischgebackenen Kuchens lockte dann am Samstagnachmittag zahlreiche Papenbrucher zum Dorfplatz. Die Vorarbeit für die Leckerbissen hatten allerdings nicht die Männer, sondern ihre Frauen geleistet.

Horst Jungbluth (l.) holte den Kuchen aus dem Backofen und sorgte dafür, dass der Ofen bis zum Abend heiß blieb. Quelle: Christian Bark

So hatte Edit Jungbluth den Bienenstich vorbereitet, den ihr Mann Horst dann lecker duftend aus dem Ofen holen konnte. Auch Karin Becks Aprikosen-Quarkkuchen duftete verführerisch. Dass sie den Leckerbissen selbst vorbereiten musste, störte sie nicht. „Wir haben uns mit den Männern ergänzt“, sagte sie. Im Grunde stärke die Zusammenkunft am Dorfplatz ja die Gemeinschaft – und darauf komme es bei solchen Veranstaltungen an, egal ob nun die Männer oder die Frauen hochleben gelassen würden.

Das sah auch Ortsvorsteher Marcel Wildebrandt so. „Am Abend gibt es noch Pizza und Schweinefleisch aus dem Ofen“, kündigte er an. Da hätten alle Papenbrucher etwas von. Trotzdem legte auch er sich für die Frauen mächtig ins Zeug. Gemeinsam mit weiteren Männern schnitt und verteilte er großzügig frisch gebackenen Kuchen und Brot an die Dorfbewohner.

Dass ihr Mann und die anderen Männer etwas für die Frauen und die Dorfgemeinschaft vorbereitet hatten, freute Monika Geschwentner. „Das ist eine gute Idee. Ich hoffe, dass sie künftig nicht einschläft“, sagte sie. Zum Frauentag sei sie vom Ehemann schon mit einer Rose überrascht worden. Der Kuchen sei aber das „I-Tüpfelchen“ gewesen.

Von Christian Bark

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