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Parken bitte weit draußen

In Neuruppins Innenstadt fehlen Parkplätze Parken bitte weit draußen

Wegen der vielen Baustellen fehlen in der Neuruppiner Innenstadt schon jetzt Dutzende Stellplätze. Zum Martinimarkt wird es noch viel enger. Die Stadtverwaltung empfiehlt, möglichst außerhalb der Stadt zu parken und zum Beispiel die Parkplätze von Supermärkten zu nutzen.

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Die Bauarbeiten der Schinkelstraße müssen schnell beendet werden. Der Platz wird für den Martinibasar gebraucht.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In der Neuruppiner Innenstadt wird es immer enger. Durch die vielen Baustellen fehlen schon jetzt Dutzende Stellplätze. Mit der Eröffnung des Martinimarktes dürfte sich die Lage zuspitzen. Bis 10.November werden mehr als 100.000 Besucher in der Stadt erwartet. Die meisten kommen mit dem Auto. "Wir raten dringend dazu, möglichst weit außerhalb der Stadt zu parken", warnt Neuruppins Ordnungsamtsleiterin Annette Friedrichs jetzt. Besucher sollen zum Beispiel die Parkplätze der Supermärkte benutzen, vor dem neuen Edeka, am Reiz und bei Real. "Wir haben bewusst darauf verzichtet, einen Parkplatz auf der grünen Wiese einzurichten", sagt Annette Friedrichs. Bei Regen wäre der nur zu einer großen Matschfläche geworden.

Centermanager Frank Nieguth hat nichts dagegen, wenn Rummelbesucher ihr Auto am Reiz abstellen. "Wir haben hier 1500Parkplätze", sagt er. Die sind ohnehin nicht alle vollgestellt, schon gar nicht am Wochenende. Mehr Parker kommen dem Reiz sogar entgegen. Nieguth: "Wer sein Auto bei uns abstellt, der kauft vielleicht auch noch das eine oder andere hier ein." So groß ist der Bedarf aus Nieguths Sicht aber gar nicht: "Neuruppins Innenstadt ist trotz der Baustellen gut mit Parkplätzen ausgestattet, vergleicht man das mit anderen Städten."

Trotzdem wird es sogar für die Schausteller eng. Die brauchen Platz für ihre Wohnwagen. Früher standen sie auf dem Käthe-Kollwitz-Platz, der ist nun aber bebaut. Deshalb wurde vor dem Volksparkstadion jetzt kurzfristig ein Campingplatz eingerichtet.

Dass es Neuruppiner Anwohner während des Rummels schwer haben, einen Platz fürs Auto zu finden, räumt Baudezernent Arne Krohn ein: "Das ist so. Da gibt es keine Lösung." Krohn hatte vor vier Wochen weitere Stellplätze vor dem Amtsgericht, in der Schinkel- und in einem Teil der Friedrich-Engels-Straße angekündigt. Dafür braucht Neuruppin aber die Erlaubnis der Kreisverwaltung. "Der Antrag ist gestellt", sagt Amtsleiterin Friedrichs. Wann die Verkehrsbehörde des Kreises grünes Licht gibt, ist unklar.

Die Baustellen in der Karl-Marx- und an der Schinkelstraße müssen bis zur nächsten Woche verschwinden. Der Platz wird für den Pferdemarkt und den Martinibasar gebraucht. Bürgermeister Jens-Peter Golde: "Wenn dort noch gebaut wird, haben wir ein Problem."

Von Reyk Grunow

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