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Partystimmung zum Erntefest

Freyenstein Partystimmung zum Erntefest

Er war laut, es war bunt und es war schrill. Der diesjährige Umzug zum Erntefest in Freyenstein erfüllte alle Kriterien für eine gelungene Party im Frühherbst. 15 Wagen rollten am Samstag durch die Stadt, einer verrückter gestaltet als der andere. Doch um die Gestaltung ging es bei der Prämierung im Anschluss gar nicht, sondern um die Größe des Wagens.

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Schrill und auffallend war das Motto des Festes. Die Frauen der Schrauberbrigademänner erfüllten das total.

Quelle: Christian Bark

Freyenstein. Einige Jahre mussten die Jungs von der Freyensteiner Schrauberbrigade mit ihrem Erntefest pausieren. „Wir haben so viel mit unserem neuen Vereinshaus zu tun“, erklärte die Vereinsvorsitzender Ronny Kabisius. Am Samstag hatten sich die Schrauber aber wieder etwas Zeit freischaufeln können und das mittlerweile sechste Erntefest organisiert. „Jeder Verein in Freyenstein hat seine Aufgaben, das Stadtleben zu bereichern. Das Erntefest ist unsere“, sagte Kabisius. Gegen Mittag setzten sich die insgesamt 15 kreativ geschmückten Erntewagen vom alten Bahnhof in Bewegung und rollten in einer großen Kolonne durch die Stadt. Entlang der Marktstraße winkten ihnen zahlreiche Schaulustige zu.

Ortsvorsteher Manfred Engel kam im Kuhkostüm daher

Ortsvorsteher Manfred Engel kam im Kuhkostüm daher.

Quelle: Christian Bark

Einige Freyensteiner hatten es sich mit Tischen und Stühlen, Getränken und Snacks vor ihren Häusern gemütlich gemacht, um die Show zu genießen. An ihnen vorbei zog auch Ortsvorsteher Manfred Engel, der als Kuh verkleidet an einem Strick durch die Straße geführt wurde. „Eigentlich wollte ich als Ochse gehen, nun trage ich doch ein Kuhkostüm“, sagte er. Neben großen Umzugswagen wie dem des Reit- und Fahrvereins nahmen auch viele kleine Wagen teil, darunter Kinder auf Mini-Traktoren.

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15 Wagen rollten am Samstag zum Erntefest durch Freyenstein. Der größte und der kleinste wurde prämiert.

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Das Motto „schrill und auffallend“ hatten die Frauen der Schrauberbrigade treffend erfüllt. Mit einem umgebauten 20 Jahre alten Rocky Jeep rollten sie bunt geschmückt durch die Straßen. „Wir waren schon als Mäuse und Schweine verkleidet“, erinnerte sich Anika Schiller, die zu der fünfköpfigen Frauentruppe gehörte.

Dass die Frauen das Motto voll erfüllten, tat aber bei der Prämierung am Nachmittag wenig zur Sache. „Wir zeichnen dieses Jahr den kleinsten und größten Wagen aus“, erklärte Ronny Kabisius. Neu sei, dass das nicht eine Jury mache, sondern das Publikum mit seinem Applaus. Zum größten Wagen wurde dann jener des Teams aus der Bahnhofstraße und zum kleinsten jener der Familie Lorenz gekürt. „Es geht auch nicht um schöner, besser, größer oder kleiner“, betonte der Schrauberbrigadenchef. Wichtig sei der Spaß am Mitmachen und Gestalten. Und den hätten die Teilnehmer allemal bewiesen. 15 Wagen – das war Ronny Kabisius zufolge schon eine ganz ordentliche Zahl.

Von Christian Bark

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