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Ostprignitz-Ruppin Partystimmung zum Erntefest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Partystimmung zum Erntefest
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18:32 01.10.2017
Schrill und auffallend war das Motto des Festes. Die Frauen der Schrauberbrigademänner erfüllten das total. Quelle: Christian Bark
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Freyenstein

Einige Jahre mussten die Jungs von der Freyensteiner Schrauberbrigade mit ihrem Erntefest pausieren. „Wir haben so viel mit unserem neuen Vereinshaus zu tun“, erklärte die Vereinsvorsitzender Ronny Kabisius. Am Samstag hatten sich die Schrauber aber wieder etwas Zeit freischaufeln können und das mittlerweile sechste Erntefest organisiert. „Jeder Verein in Freyenstein hat seine Aufgaben, das Stadtleben zu bereichern. Das Erntefest ist unsere“, sagte Kabisius. Gegen Mittag setzten sich die insgesamt 15 kreativ geschmückten Erntewagen vom alten Bahnhof in Bewegung und rollten in einer großen Kolonne durch die Stadt. Entlang der Marktstraße winkten ihnen zahlreiche Schaulustige zu.

Einige Freyensteiner hatten es sich mit Tischen und Stühlen, Getränken und Snacks vor ihren Häusern gemütlich gemacht, um die Show zu genießen. An ihnen vorbei zog auch Ortsvorsteher Manfred Engel, der als Kuh verkleidet an einem Strick durch die Straße geführt wurde. „Eigentlich wollte ich als Ochse gehen, nun trage ich doch ein Kuhkostüm“, sagte er. Neben großen Umzugswagen wie dem des Reit- und Fahrvereins nahmen auch viele kleine Wagen teil, darunter Kinder auf Mini-Traktoren.

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Viel Kreativität legten die Freyensteiner bei der Wagengestaltung an den Tag.

Das Motto „schrill und auffallend“ hatten die Frauen der Schrauberbrigade treffend erfüllt. Mit einem umgebauten 20 Jahre alten Rocky Jeep rollten sie bunt geschmückt durch die Straßen. „Wir waren schon als Mäuse und Schweine verkleidet“, erinnerte sich Anika Schiller, die zu der fünfköpfigen Frauentruppe gehörte.

Dass die Frauen das Motto voll erfüllten, tat aber bei der Prämierung am Nachmittag wenig zur Sache. „Wir zeichnen dieses Jahr den kleinsten und größten Wagen aus“, erklärte Ronny Kabisius. Neu sei, dass das nicht eine Jury mache, sondern das Publikum mit seinem Applaus. Zum größten Wagen wurde dann jener des Teams aus der Bahnhofstraße und zum kleinsten jener der Familie Lorenz gekürt. „Es geht auch nicht um schöner, besser, größer oder kleiner“, betonte der Schrauberbrigadenchef. Wichtig sei der Spaß am Mitmachen und Gestalten. Und den hätten die Teilnehmer allemal bewiesen. 15 Wagen – das war Ronny Kabisius zufolge schon eine ganz ordentliche Zahl.

Von Christian Bark

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