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Ostprignitz-Ruppin Passant entdeckt fässerweise illegalen Müll
Lokales Ostprignitz-Ruppin Passant entdeckt fässerweise illegalen Müll
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00:18 01.07.2017
Acht Fässer voller Altöl und Diesel sowie eine Bitumenrolle wurden in den Wald gestellt. Quelle: Abfallwirtschaftsbehörde
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Segeletz

Unmengen von umweltgefährdendem Abfall wurden kürzlich an der Nordostspitze des Dreetzer Waldes nahe Segeletz illegal entsorgt. Genauer: An einem Waldweg, der von der Bundesstraße 5 abzweigt, lagen 100 Liter Diesel, 50 Liter Farbreste, eine 80 Kilogramm schwere Bitumenmasse – und 260 Liter Altöl.

Ein Spaziergänger, der dort mit seinem Hund regelmäßig unterwegs ist, hatte die fünf 200-Liter-Fässer, drei 60-Liter-Fässer, die Bitumenmasse und auch noch einen vollen Altfettbehälter dieser Tage entdeckt und gemeldet. Jetzt sucht die Untere Abfallwirtschaftsbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin den oder die Verursacher.

„Weil der Bürger aus Segeletz dort oft zugegen ist, ist es ziemlich sicher, dass die Fässer im Verlauf des vergangenen Wochenendes abgelegt wurden“, sagt Sabine Leske vom Bau- und Umweltamt des Landkreises, dem die Untere Abfallwirtschaftsbehörde angegliedert ist: „Aufgrund der Masse ist es möglich, dass es nicht einer alleine war, sondern mehrere Täter, und dass ein Transporter verwendet worden sein muss.“ Hinweise auf die Herkunft der Fässer oder deren Hersteller seien nicht gefunden worden. Jedoch sei eines mit der Postleitzahl 16 866 versehen. Diese gehört zur Stadt Kyritz und Umgebung.

Die Fässer wurden nur wenige Meter in den von der B 5 abzweigenden Waldweg hinein gefahren. Quelle: Abfallwirtschaftsbehörde

„Es kommt hin und wieder vor, dass mal ein illegal entsorgter Behälter oder Fass irgendwo entdeckt wird. Zuletzt hatten wir es beispielsweise mit fünf Litern Altöl im Temnitzer Amtsbereich zu tun. Einen Fall mit solcher Menge wie bei Segeletz aber hatten wir noch nicht“, sagt Sabine Leske. Dass zumindest der Diesel aus einer Diebstahlshandlung stammen könnte, daran glaubt sie nicht: „Erstens ist es wohl alter Kraftstoff, zweitens hätten die Täter Zeit gehabt, ihn abzuholen, da wir die Fässer erst am Dienstag eingesammelt haben.“

Die Kosten für diese Entsorgung trage nun die Allgemeinheit. Denn solche Fälle würden am Ende immer auch in die Gebühren aller einfließen beziehungsweise der Grund sein, dass überhaupt erst ein Budget dafür vorgehalten werden muss.

Wer Fahrzeuge gesehen hat oder die Fässer kennt, soll sich bei der Abfallwirtschaftsbehörde in Neuruppin unter 03391/ 6 88 67 58 melden.

Von Matthias Anke

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