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Ostprignitz-Ruppin „Peer Gynt“ beim Theatersommer
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Peer Gynt“ beim Theatersommer
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00:15 02.08.2016
Peer Gynt, dargestellt von Tobias Fischer. Quelle: Peter Geisler
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Netzeband

Das Spiel der Masken ist das Markenzeichen des Theatersommers Netzeband. Dort gibt es die Weltliteratur als Synchron­theater zu sehen. Die Darsteller stecken hinter übertriebenen Masken, die Stimmen kommen vom Band. Am Freitagabend feierte der Theatersommer mit Henrik Ibsens Stück „Peer Gynt“ als Maskenspiel Premiere.

Peer Gynt ist mit seinem ärmlichen Dorfleben unzufrieden, erfindet Lügengeschichten, wird von seinen Mitmenschen – mit Ausnahme seiner Mutter Åse – nicht ernst genommen und entflieht seiner Umgebung. Zuvor raubt und verführt er die reiche Bauerntochter Ingrid und findet – am selben Tag – Solvejg, seine große Liebe.

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Der Schauspieler und Regisseur Andree Solvik inszenierte das Nationalepos Norwegens für den Theatersommer Netzeband. Bis auf den Titelhelden und Solveig tragen alle Figuren fantasievoll gestaltete Masken. Bis Ende August ist das Stück im Gutspark des märkischen Dorfes zu erleben.

Trotzdem verlässt er seine Heimat, bereist Amerika und Nordafrika, gerät als Reeder und Sklavenhändler zu Vermögen, wird von seinen Geschäftspartnern bestohlen und landet in einem Irrenhaus in Kairo. Alt und verarmt kehrt er in sein Dorf zurück, wo Solvejk auf ihn wartet. Eine Zwiebel häutend, vergleicht er sich mit der Knolle – viele Hüllen und kein Kern.

Der Norweger Andree Solvik lässt das norwegische Nationalepos von Ibsen in der Gegenwart spielen, sehr bunt und – nicht nur durch ein laut durch den Gutspark knatterndes Automobil mit Tarantelstachel – auch sehr effektreich.

Mit Ausnahme von Peer und Solvejg tragen alle Darsteller fantasievolle Masken, die Bewegungen und Gesten erfolgen zu den von Schauspielern zuvor eingesprochenen Texten.

Hinweis: Vorstellungen gibt es bis zum 27. August an jedem Freitag und Sonnabend ab 20.30 Uhr im Gutspark in Netzeband. Bei schlechtem Wetter finden die Aufführungen in der Kirche statt.

Von Peter Geisler

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