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Ostprignitz-Ruppin Prignitz-Express: Pendler dürfen umsteigen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Prignitz-Express: Pendler dürfen umsteigen
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17:44 29.06.2018
Statt des Prignitz-Express’ dürfen Pendler zwischen Neuruppin und Berlin im Sommer auch die gelbweißen Züge des RE2 bis Brieselang oder Neustadt nehmen. Quelle: Tanja M. Marotzke/Archiv
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Neuruppin

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat für die Zeit der Sommerferien eine Erleichterung für viele Pendler erreicht, die normalerweise mit dem Prignitz-Express zwischen Berlin und dem Norden pendeln. Ab Sonnabend, 7. Juli, ist die Strecke des RE6 für sechs Wochen zwischen Hennigsdorf und Kremmen unterbrochen.

Auf diesem Abschnitt fahren bis 19. August nur Busse. Weil die aber mehr Zeit brauchen, als die Züge, verdoppelt sich die Fahrzeit pro Richtung auf gut zwei Stunden.

Landrat Ralf Reinhardt hat jetzt erreicht, dass Pendler mit Zeitkarten während der Bauarbeiten auf der RE-6-Strecke eine alternative Route nehmen können, ohne mehr bezahlen zu müssen.

Verkehrsverbund VBB verspricht Kulanz

Sie können ab 7. Juli bis 19. August auch mit dem Regionalexpress RE2 von Spandau aus über Brieselang bis Neustadt fahren, dort in die RB73 nach Wusterhausen (Dosse) umsteigen und von dort den Plus-Bus nach Neuruppin nehmen.

Trotz des zweimaligen Umsteigens ist das etwa eine halbe Stunde kürzer als die Fahrt mit dem Ersatzverkehr des RE6. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat zugesagt, dass Zeitkarten für den RE6, die sonst nur für die Kreise Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin gelten, im Sommer auch von der Odeg im Kreis Havelland anerkannt werden, die die Züge des RE2 betreibt.

Kaum Platz für Fahrräder und Rollstühle

„Es ist natürlich ein schwacher Trost für diejenigen, die in diesem Sommer den starken Einschränkungen ausgesetzt sind“, so Reinhardt. „Aber zumindest ist es gelungen, eine mögliche Alternative zum zeitlich aufwendigen Schienenersatzverkehr zu schaffen, ohne dass eine Zuzahlung geleistet werden muss.“

Ein Problem ist allerdings nicht gelöst: Für Fahrräder gibt es auch auf der alternativen Route mit dem RE2 kaum Platz, weil Fahrgäste noch immer einen Teil der Strecke mit dem Bus fahren müssten. Auch Rollstühle und Kinderwagen können dort nur sehr eingeschränkt transportiert werden.

Von Reyk Grunow

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