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Ostprignitz-Ruppin Peter Pan fliegt durch den Garten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Peter Pan fliegt durch den Garten
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00:23 29.07.2015
Hook und seine Mannschaft halten Ausschau nach neuen Jungen, die sie entführen können. Quelle: Sandra Bels
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Gantikow

Der Wind war die größte Herausforderung bei der Premiere von Peter Pan am Samstagabend im Garten des Gutshauses Gantikow. Gut 30 Kinder und Jugendliche hatten eine Woche lang zusammen geprobt und das Stück entwickelt – alles unter der Leitung der Theaterpädagogin und Ergotherapeutin Claudia Stricker. Sie begrüßte am Abend die Gäste, zu denen auch die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke gehörte. Claudia Stricker dankte ihr für die Förderung des Camps aus dem Kulturfonds der Stadt.

Die Kinder warteten indes aufgeregt auf ihren großen Auftritt. Claudia Stricker erzählte den Besuchern – darunter auch Familien der Laienspieler – dass selbst kurz vor der Premiere der Schluss des Stückes noch einmal geändert worden war. Die Theaterpädagogin riet den Zuschauern auch, ruhig dorthin zu gehen, wo die Kinder spielen, damit man sie richtig hören kann wegen des teilweise starken Windes.

Es gab mehrere Schauplätze: das Kinderzimmer, das Indianerdorf, Nimmerland und das Piratenschiff von Hook. Alle Requisiten hatten die Campteilnehmer zusammen mit ehrenamtlichen Helfern gebaut und bemalt. In der Woche sind auch T-Shirts entstanden mit der Aufschrift „Peter Pan“. Die Kinder entwickelten dafür die Schablone. Noch nicht ganz fertig ist die DVD der Campwoche, die ebenfalls in einer Arbeitsgruppe entstanden war. Die Aufführung soll darauf noch einen Platz finden.

Peter Pan und Hook kämpfen im Garten des Gutshauses Gantikow. Quelle: Sandra Bels

Die Reise nach Nimmerland, wo man ewig Kind sein und immer spielen kann und wo ausgesprochen viel Lebensfreude herrscht, begann im Kinderzimmer und endete auch dort. Die Kinder und Jugendlichen begeisterten die Zuschauer mit ihrer Spielfreude und Professionalität. Fast unbemerkt blieb, dass zwischendurch die Darsteller wechselten. So gab es zum Beispiel für Hook eine Doppelbesetzung, aber auch für Peter Pan. Der verblüffte die Zuschauer mit seiner Flugkunst quer durch den Garten. Die war am Sonntagnachmittag noch einmal zu sehen.

Im Theatersommercamp begegneten sich an sieben Tagen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersklassen aus verschiedenen Regionen und Schulformen. Sie spielten gemeinsam, musizierten, kochten und entwickelten dabei das Theaterstück.

Die Gruppe hatte für aufwändige Kostüme und Bühnenbilder gesorgt. Quelle: Sandra Bels

Die Barenthiner Theaterpädagogin Claudia Stricker leitete das Projekt. Der Pädagoge Heiko Rudnick war für den Bühnenbau und die Betreuung verantwortlich. Sybille Stragies, freischaffene bildende Künstlerin aus Potsdam, kümmerte sich um die Bühne und die Requisiten, der Maler und Theatermusiker Martin Herbig aus Potsdam entwickelte die passende Musik zum Stück.

Die Pädagogin Nicole Albrecht aus Zernitz-Lohm betreute die Kinder und Jugendlichen. Sie lernten, ein Theaterstück von Anfang bis Ende zu durchdenken, Szenen zu proben, für Kulisse und Musik zu sorgen und schließlich ein Ergebnis zu präsentieren. Das ist ihnen mit Bravour gelungen.

Von Sandra Bels

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