Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Pfalzheim: Wandergesellen bauen Hütte
Lokales Ostprignitz-Ruppin Pfalzheim: Wandergesellen bauen Hütte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:09 26.04.2016
Holz für die Hütte: Die Rolandsbrüder Philipp Schulz (r.) und Benjamin Schulte entrinden Douglasienstämme. Quelle: Peter Geisler
Anzeige
Pfalzheim

Die Säge kreischt. Brett für Brett nehmen Benjamin Schulte und Philipp Schulz zugeschnittenes Douglasienholz entgegen. Bis zum Ende der Woche wollen die beiden Wandergesellen am Waldrand von Pfalzheim an einer Schutzhütte bauen. Ausflügler, die von dort in Richtung Sielmann-Hügel aufbrechen, sollen sich hier bei Wind und Regen unterstellen können. Pfeiler und Dach sollen am Freitag stehen. „Man wird auf jeden Fall was sehen“, sagt Schulte. Die restlichen Arbeiten müssen möglicherweise andere übernehmen.

Oblaski: Wir brauchen einfach die Logistik vor Ort

Mit dem Arbeitseinsatz an der Hütte wollen die beiden Rolandsbrüder eine kleine Gegenleistung erbringen. Am Wochenende hält der Rolandschacht, eine Vereinigung von Bauhandwerksgesellen, sein Maitreffen in Netzeband ab. Etwa 70 bis 80 Wandergesellen wollen in und an der Kirche feiern. Eigentlich hatten zunächst bis zu 30 Wandergesellen auf die Pfalzheimer Baustelle kommen wollen. Doch der Arbeitseinsatz an der anfangs größer geplanten Hütte war zu aufwändig – das Projekt wurde abgespeckt. Entstehen soll jetzt eine teilweise offene Hütte mit acht Außenpfeilern und einem Dach. Neben dieser Hütte wird einmal der Parkplatz entstehen, von dem Ausflügler zu dem geplanten Wanderweg in der Kyritz-Ruppiner Heide aufbrechen können. Temnitzquells Bürgermeister Johannes Oblaski wagt noch keine Prognose, wann es diesen Parkplatz geben wird. „Das hängt von Fördermitteln ab“, sagt er. „Aber wir brauchen ihn – wir brauchen einfach die Logistik vor Ort.“

Sielmann-Stiftung speckt geplante Plattform ab

Eigentlich hatte die Heinz-Sielmann-Stiftung auf dem sogenannten Sielmann-Hügel einen Aussichtsturm in Form eines Krähennestes bauen wollen. Doch der Entwurf, dessen komplette Realisierung nach Einschätzung von Projektleiter Lothar Lankow bis zu 750 000 gekostet hätte, erwies sich als zu teuer (die MAZ berichtete). „Wir suchen jetzt nach einer abgespeckten Version“, so Lankow. Möglich sei, dass eine Plattform gebaut wird, die einem vor fünf Jahren in der Döberitzer Heide im Havelland gebauten Modell ähnelt. „Das wäre für unter 200 000 Euro möglich“, sagt Lankow. Der Projektleiter der Sielmann-Stiftung hofft, dass die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen können.

Bevor die Aussichtsplattform steht, werden Ausflügler den Sielmann-Hügel bereits erklimmen können. Ein erster Teil des geplanten Wanderwegs von Neuglienicke vorbei an Pfalzheim und Rossow nach Fretzdorf soll dann schon fertig sein. Am 20. Mai will Landrat Ralf Reinhardt das Teilstück von Neuglienicke zum Sielmann-Hügel offiziell eröffnen. Wandergeselle Benjamin Schulte wird dann schon lange weg sein. Nächste Woche geht es weiter. Ins Wendland vielleicht. Mal sehen, was das Maitreffen ergibt.

Von Frauke Herweg

Sie sind Relikte einer längst vergangenen Ära, als es noch kein flächendeckendes Festnetznetz gab und kaum einer ein Handy in der Tasche hatte. Nun will die Telekom die letzten sechs Telefonzellen auf dem Rheinsberger Gebiet abbauen – die Rheinsberger aber wollen diese für Notfälle lieber behalten.

26.04.2016

Ein neuer, naturnaher Spielplatz könnte schon bald in Rheinsberg entstehen. Zumindest steht nun die Stadt kurz davor, ein entsprechendes Grundstück an der Rhin-/Ecke Lange Straße zu erwerben. Um die Fläche ansprechend zu gestalten, will die Kommune einen Ideenwettbewerb unter Architekten ausloben. Wie der Platz aussehen soll, darüber entscheiden Kinder.

26.04.2016

Christiane und Friedrich Wilhelm Böse aus Rosenwinkel züchten Trakehner-Pferde und Skuddenschafe. Doch das Hauptgeschäft von „Zahl`s Hof Agrarservice“ liegt im Handel: Die Rosenwinkler kaufen 70 000 Großballen Heu und Stroh pro Jahr in der Region ein und versorgen damit die 5000 Pferde auf Paul Schockemöhles Gut Lewitz.

26.04.2016
Anzeige