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Ostprignitz-Ruppin Pfarrer Nico Vajen wechselt nach Berlin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Pfarrer Nico Vajen wechselt nach Berlin
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14:33 25.06.2017
Pfarrer Nico Vajen bricht zu neuen Ufern auf. In Berlin-Hellersdorf wird er künftig eine große Kirchengemeinde betreuen. Quelle: Frauke Herweg
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Linum

Vom beschaulichen Linum in die Hellersdorfer Platte. Von märkischen Backsteinkirchen in ein modernes, Anfang der 90er-Jahre erbautes Gemeindezentrum. Größer könnte der Wechsel kaum sein. Pfarrer Nico Vajen verlässt die Pfarrsprengel Linum und Karwesee und tritt zum 1. August eine Stelle in Berlin-Hellersdorf an. Am Sonnabend ist der 35-Jährige in einem Gottesdienst in Linum verabschiedet worden.

Zwei Jahre lang hatte sich Vajen als Pfarrer im Entsendedienst um die Kirchengemeinden in Linum, Hakenberg-Tarmow, Flatow, Tietzow, Karwesee, Betzin, Dechtow und Brunne gekümmert. Schon im Frühjahr war für ihn klar gewesen, dass er mit seiner Familie in den Osten Berlins ziehen und dort eine neue Herausforderung antreten würde.

Herausforderung in Hellersdorf

Anstatt neun Gemeinden mit insgesamt 900 Kirchenmitgliedern wird er künftig eine Gemeinde mit etwa 3500 Kirchenmitgliedern betreuen müssen – eine Kita mit bis zu 160 Kindern, ein Jugendzentrum und eine Diakonie-Station miteingeschlossen. Sein Vorgänger geht nach 30 Jahren in Hellersdorf in Rente. „Er hat die Gemeinde mitgegründet“, sagt Vajen. „Ich trete in große Fußstapfen.“

Gleichwohl freut sich Vajen auf seine Aufgabe. Seine Frau stammt aus Berlin. Ihre Familie lebt noch immer da. Auch deshalb, so Vajen, sei es durchaus naheliegend gewesen, sich für Berlin zu entscheiden.

Viele Gäste beim Seniorennachmittag

Während seiner zweijährigen Entsendezeit hatte sich Vajen unter anderem darum bemüht, einmal monatlich einen Seniorennachmittag in Linum einzurichten. „Das ist gut angenommen worden – auch von Leuten, die eigentlich nicht in die Kirche gehen.“ Zugleich gründete er einen Bibelkreis im Pfarrhaus und initiierte anlässlich des Reformationsjubiläums einen Glaubensgrundkurs. Gläubige kamen, um gemeinsam zu diskutieren, zu beten und zu essen. Etwa 20 Gäste waren bei jedem Treffen da.

Pfarrerin Antje Frey, die mit ihrem Mann, dem Fehrbelliner Pfarrer Siegfried Frey, 2016 in die Rhinstadt gekommen war, wird die beiden Pfarrsprengel Linum und Karwesee ab dem 1. August verwalten. Drei Monate später soll entschieden sein, ob die Seelsorgerin langfristig bleibt.

Von Frauke Herweg

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