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Pfarrer Scharnbeck verabschiedet sich

Kolrep Pfarrer Scharnbeck verabschiedet sich

Der wegen einer Erkrankung seit längerem ausgefallene Pfarrer Hans-Georg Scharnbeck verlässt nach seiner Genesung die Region und wird Krankenhausseelsorger in Berlin. Scharnbeck war für die Sprengel Kolrep und Gumtow zuständig. Der Abschiedsgottesdienst ist für Montag, 31. Oktober, um 14 Uhr in Dannenwalde vorgesehen. Es ist der Reformationstag.

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Pfarrer Hans-Georg Scharnbeck (l.) im August 2014 bei der Präsentation sogenannter Gebotstafeln in der Kirche von Brüsenhagen.

Quelle: Matthias Anke (Archivfoto)

Kyritz. Pfarrer Christian Ruch aus Dahlhausen kann über zu wenig Arbeit derzeit nicht klagen. Im Gegenteil: Neben seinem Sprengel Jäglitz-Nadelbach mit den Gemeinden Blumenthal, Dahlhausen, Grabow, Rosenwinkel und Wutike ist er seit geraumer Zeit auch noch für den Sprengel Kolrep zuständig mit den Gemeinden Breitenfeld, Brüsenhagen, Dannenwalde, Kolrep, Langnow und Vehlow sowie für den Sprengel Gumtow mit den Gemeinden Demerthin, Granzow und Gumtow selbst. In den beiden letzteren Sprengeln ist seit Jahren eigentlich Pfarrer Hans-Georg Scharnbeck tätig. Doch aufgrund längerer Krankheit fiel er aus. Und er wird die Region demnächst ganz verlassen.

Derzeit noch in einem Klinikum in Behandlung, ist für den Reformationstag am Montag, 31. Oktober, um 14 Uhr sein Abschiedsgottesdienst in Dannenwalde vorgesehen, sofern er bis dahin wieder entsprechend bei Kräften ist. Darüber informierte Scharnbecks Frau auf MAZ-Nachfrage. Anschließend werde er als Krankenhausseelsorger eine neue Stelle übernehmen, und zwar in Berlin-Steglitz am Benjamin-Franklin-Krankenhaus.

Pfarrer Christian Ruch kritisiert Entscheidungen der Kirchenleitung

Derweil bleibt Pfarrer Ruch für Gumtow bis auf weiteres und für den Sprengel Kolrep wohl auch zukünftig zuständig. Doch angesichts immer größerer Gebiete mit immer weiteren Wegen protestiert er: „Die Kirchenleitung muss endlich umdenken. Es kann nicht sein, dass es in der Berliner Region Luxusstellen gibt und das Land aber ausblutet.“

Weitreichende Veränderungen beim Kirchenpersonal

Wenigstens eine Abhilfe ist in Sicht: Der Sprengel Gumtow soll ab dem kommenden Frühjahr von Kyritz aus mitbetreut werden. Derzeit leistet in Kyritz Anna Hellmich ihren Entsendungsdienst als Pfarrerin. Die zweite, vielmehr nur halbe Stelle füllt Gundula Reinshagen aus, die ansonsten als Religionslehrerin an der Neustädter Homburg-Schule tätig ist.

Nun aber steht der Wechsel von Daniel Feldmann von Bad Wilsnack nach Kyritz bevor (MAZ berichtete). Damit gibt es in Kyritz zwei sogenannte 100-Prozent-Pfarrer, womit wohl auch wieder etwas Luft wäre und damit eben auch für die Betreuung der Gumtower Gemeindeglieder.

Pfarrer Christian Ruch betreut von Dahlhausen aus derzeit ganze drei Sprengel

Pfarrer Christian Ruch betreut von Dahlhausen aus derzeit ganze drei Sprengel.

Quelle: Ulrich Fischer

„Der Einsatz von Herrn Ruch in Gumtow ist damit nur vorübergehend“, erklärt Alexander Bothe, der Pfarrer in Wusterhausen ist und derzeit noch amtierender Superintendent im neu gebildeten Kirchenkreis Prignitz. Auch Daniel Feldmann ist aus seinem bisherigen Kirchenkreis heraus weiterhin amtierender Superintendent.

Die Nachfolgerin der beiden steht bereits – fast – fest. Es ist die Berlinerin Eva-Maria Menard. Sie wird sich laut Bothe am Sonntag, 9. Oktober, in Perleberg bei einem Gottesdienst vorstellen. Am 12. November steht sie dann bei der Kreissynode zur Wahl. Ihren Dienst dürfte sie dann etwa Mitte Februar antreten.

Im alten Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen steht derweil die nächste weitere Veränderung bevor, wenn irgendwann Pfarrer Stephan Scheidacker in den Ruhestand wechselt. Für seinen Sprengel Segeletz mit den Gemeinden Barsikow, Bückwitz, Läsikow, Nackel und Segeletz selbst käme dann Gundula Reinshagen infrage. Laut Alexander Bothe könnte dies als Probedienst erfolgen. „Bis dahin wird sie dort tätig sein, wo sie gebraucht wird.“

Von Matthias Anke

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