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Pfarrerin Ilona Kretzschmar verabschiedet

Neuruppin Pfarrerin Ilona Kretzschmar verabschiedet

Pfarrerin Ilona Kretzschmar ist am Sonntag in der Neuruppiner Klosterkirche in den Ruhestand verschiedet worden. Kretzschmar, die zuletzt in den Gesamtkirchengemeinde Ruppin und Temnitz tätig war, hatte zahlreiche Kirchenämter inne.

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Pfarrerin Ilona Kretzschmar hielt am Sonntag ihren letzten Gottesdienst in Neuruppin.

Quelle: Frauke Herweg

Neuruppin. Pfarrerin Ilona Kretzschmar, die zuletzt in der Gesamtkirchengemeinden Ruppin und Temnitz tätig war, ist am Sonntag in der Neuruppiner Klosterkirche in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet worden. Kretzschmar hatte zahlreiche kirchliche Ämter inne – sie war unter anderem stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin, Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Vorstandsmitglied bei Esta und Mitglied im Kreiskirchenrat. Thomas Klemm-Wollny wird die Aufgaben Kretzschmars in Neuruppin übernehmen. Wer ihr in der Temnitz-Region folgt, ist offen.

Nach dem eigentlichen Gottesdienst würdigten verschiedenenRedner Kretzschmars Engagement für die Region. Kretzschmar, die etwa auch die Sanierung der Wuthenower Kirche begleitet hatte, habe sich nie gescheut, kritische Fragen zu stellen, hieß es unisono. „Was du nicht wolltest, wolltest du nicht“, sagte die Temnitzer Pfarrerin Ann-Katrin Hamsch. Zugleich würdigte sie jedoch Kretzschmars „Ruhe, Sorgfalt und Kollegialität“. „Du warst erreichbar.“

500 Liter Kaffee und ein Autohänger Kuchen

Ilona Kretzschmar selbst verabschiedete sich in einer humorigen und am Ende emotionalen Rede. Sie habe lange überlegt, mit welchen Worten sie sich bei ihrem letzten Gottesdienst in Neuruppin verabschieden solle, sagte Kretzschmar. Schließlich sei ihr das Wort „abdanken“ als passend erschienen. Sie danke für entgegengebrachtes Vertrauen – aber auch für verlässlich gezahltes Gehalt und die „500 Liter Kaffee und den Autohänger Kuchen“, der ihr in all der Zeit angeboten worden sei. Ilona Kretzschmar hatte 2002 zunächst das Pfarramt in Rheinsberg übernommen. Sie geht nach Werder (Havel), wo sie ein Wohnprojekt mitaufgebaut hat.

Von Frauke Herweg

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