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Ostprignitz-Ruppin Pferde haben kein Lampenfieber
Lokales Ostprignitz-Ruppin Pferde haben kein Lampenfieber
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00:31 25.05.2015
GLI-Mitarbeiterin Manuela Wulf betreut für ihre Forschungen die Neustädter Fohlen. Quelle: Beckmann
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Neustadt

Verhaltensunterschiede von Hengst und Stute

Tief in die Biologie und Biochemie trächtiger Stuten hat zwei Jahre lang Martin Köhne geblickt. Er untersuchte, wie sich die Trächtigkeit besser absichern lässt. Bei jeder fünften Stute hört diese Trächtigkeit nämlich innerhalb des ersten Monats plötzlich wieder auf. Bestimmte Hormone zum richtigen Zeitpunkt könnten diese Quote eventuell verringern.

Weitere Forschungen des Graf-Lehndorff-Institutes befassen sich mit Gebärmutterentzündungen bei Stuten, mit der von Hengst zu Hengst unterschiedlichen Eignung des Spermas für die Tiefkühlung, mit der Auswirkung von Stress auf die Geburt und mit den jahreszeitlichen Einflüssen auf die Fohlenentwicklung.

Artgerechte Haltung wird zum Forschungsschwerpunkt

"Mit der Umsetzung der Leitlinien für Tierschutz in der Pferdehaltung in Deutschland sind künftig vermehrt Diskussionen und Fragen, auf die es bislang keine wissenschaftlich gesicherten Antworten gibt, zu erwarten", schätzt die Leiterin des Institutes, Christine Aurich, im Vorwort des Jahresberichtes ein. Gerade die artgerechte Haltung werde immer mehr zum Forschungsschwerpunkt. Der prägt beispielsweise die Arbeit von Pferdewissenschaftlerin Manuela Wulf in Neustadt. Sie betreut seit Jahren alle Fohlen des Neustädter Gestüts und deren Mütter sozusagen hautnah. Das Ziel der Forschung ist für sie klar: "Wir vom GLI haben uns der Gesundheit der Fohlen und der Zuchtstuten verschrieben."

Seit 2007 arbeiten das Neustädter Gestüt und die Wiener Universität bei dem Institut zusammen. Dieses wiederum unterhält enge Kontakte unter anderem nach Schweden und Frankreich. Neben der Forschung ist die Ausbildung von Studenten das wichtigste Betätigungsfeld.

Internet: www.neustaedter-gestuete.de

Von Alexander Beckmann

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