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Pferdemarkt in Neuruppin

Ein tierisches Vergnügen Pferdemarkt in Neuruppin

Seit 360 Jahren gibt es ihn schon: den Pferdemarkt in Neuruppin. Auch in diesem Jahr standen wieder etliche Vier- und Zweibeiner zum Verkauf. Neuruppiner und Auswärtige pilgerten besonders am Vormittag in Scharen über den Platz und bestaunten Pferde, Kaninchen, Hunde und Tauben.

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Burghard Meitsch aus Seebeck begutachtet ein einjähriges Warmblutfohlen.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Oder, besser gesagt, bekommt den besten Platz. Um sechs in der Früh stehen schon etliche Händler auf der Matte. Auch wenn der Pferdemarkt erst um zehn Uhr beginnt. Das war auch in diesem Jahr nicht anders als vor 360 Jahren, als der Kurfürst Friedrich Wilhelm seinen Untertanen die Abhaltung eines Viehmarktes in Neuruppin genehmigte. Viele Neuruppiner pilgerten am Sonnabend zum Kirchplatz: zum Schauen und Staunen, zum Feilschen und Kaufen. Im Angebot stehen – logisch – Pferde. Dazu Lamas und Esel, Ponys und Hunde, Tauben, Kaninchen, Hühner, Ziervögel und Reit- und Tierhaltungszubehör ohne Ende. Sogar eine uralte Kutsche.

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Pferde, Kleintiere, Sättel, Zaumzeug und jede Menge Sachen, die man braucht oder zu brauchen glaubt: Martinibasar und Pferdemarkt locken im November Kauf- und Schaulustige in die Fontanestadt.

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„Wir sind schon seit gestern da“, sagt Daniel Mähler, der das zehnte Jahr in Folge anreist, um seine Pferde, Ponys, Lamas und Esel an den Mann zu bringen. „Der Verkauf lief etwas schleppend – dafür habe ich selber ein paar gute Tiere gekauft“, so der junge Mann aus Strausberg. Etwas weiter fragt eine Interessentin den Verkäufer über die knuddeligen Dalmatiner-Sennenmix-Welpen aus. Als der Preis im Raum steht, zieht sie sich erst einmal mit ihrem Partner zurück. „Wir sind schon eine Weile auf der Suche“, so die Frau aus Oranienburg, die eigentlich nur zum Wochenendvergnügen nach Neuruppin gekommen ist. „Als wir die hier gesehen haben, dachten wir zum ersten Mal: Ja, das könnte es sein.“ Die kleine Angelique streichelt hingebungsvoll drei winzige Shiba Inus. „Die sind süß“, sagt sie sehnsuchtsvoll. „Wir haben schon zwei Hunde“, sagt ihre Mutter lächelnd. Besitzerin Jana Koenig lächelt auch. „Ich mach hier eigentlich nur Werbung“, sagt sie. Wer einen kaufen wolle, käme ohnehin auf ihren Hof in Radensleben. Für die Rasse schwärmt sie regelrecht. „Robust, schlau, familientauglich. Ein Riesenhund im Taschenformat.“ Auch Katrin Lenz kommt gern zum Pferdemarkt. Die 20-jährige Wuthenowerin hat vier Ponys und träumt von einem mobilen Reitplatz. Auf dem Pferdemarkt schaut sie nach Koppelzaunpfählen. Händlerin Gudrun Becker freut’s. Auch wenn der Markt in diesem Jahr weniger Besucher habe als sonst, sagt sie.

Von Regine Buddeke

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