Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Pflanztag im Projekt „Essbare Schule“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Pflanztag im Projekt „Essbare Schule“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 04.06.2017
Wie riecht Zitronenmelisse? Beim Pflanztag wurden Kräuter gepflanzt – als Einfassung für das spätere grüne Klassenzimmer. Quelle: Frauke Herweg
Anzeige
Rheinsberg

In diesem Jahr noch nicht, aber vielleicht im nächsten. Die 2a der Rheinsberger Salvador-Allende-Grundschule muss sich noch ein wenig gedulden, bis sie die ersten eigenen Kirschen auf dem Schulhof pflücken kann. Marla, Lucie, Shanti und Frida halfen am Donnerstag dennoch gern beim Pflanzen einer Knorpelkirsche. „Eine Kirsche war das, was wir uns als Klasse am meisten gewünscht haben“, sagt Marla.

Himbeeren, Birnen, Äpfel oder Kräuter – sie alle sollen künftig auf dem Schulgelände wachsen. Denn die Allende-Schule will eine „Essbare Schule“ sein. „Jedes Kind soll in der Pause mal eine Kirsche oder etwas anderes naschen können“, sagt Cornelia Lambriev-Soost vom Verein Solanum, der das Langzeitprojekt initiierte. Ziel des Projektes ist unter anderem, Kindern Wissen über die Herkunft von Essen zu vermitteln. Zugleich sollen sie Verantwortung für die von ihnen gepflanzten Sträucher und Bäume übernehmen. „Was man selber gepflanzt hat, das pflegt man gern“, hofft Lambriev-Soost.

Auch ein grünes Klassenzimmer soll entstehen

Im vergangenen Jahr hatte die Robert-Bosch-Stiftung das Projekt mit 50 000 Euro unterstützt. Ein Teil dieser Summe floss in den Pflanztag. Zuvor hatte jede Klasse Wünsche für einen grünen Schulhof anmelden können. Neben verschiedenen Bäumen hatten sich die Kinder auch einen Rückzugsort im Grünen gewünscht. In den kommenden Wochen soll ein Freiluft-Klassenzimmer entstehen – den langen Tisch dafür bemalen die Kinder selbst.

Damit die Sträucher und Bäume auch bestäubt werden, wird Hobby-Imker Marc Marquardt einen Bienenschwarm ansiedeln. Kinder aus der am Mittwoch gegründeten AG Bienenschwarm werden sich um das Volk kümmern. Vor allem aber sollen sie Bienen beobachten und kennenlernen können. „Ein Blick auf einen gesamten Bienenschwarm ist einfach sehr beeindruckend“, sagt Marquardt.

Geplant: ein Lehmofen

Weitere Projekte sind bereits geplant. So soll auf dem Schulhof auch ein Lehmofen entstehen. In einem Workshop können Kinder lernen, wie man einen solchen Ofen baut. „Es geht immer auch um Gemeinschaftsprojekte“, sagt Katrin Wagner von Solanum.

Von Frauke Herweg

Heilbrunn ist seit 162 Jahren Wohn- und Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Bei der Brandenburger Landpartie am Wochenende 10./11. Juni geben sie Einblicke in ihr tägliches Leben.

04.06.2017

Eine neue Sedimentationsanlage soll in der Berliner Straße in Wusterhausen bald ihre Arbeit aufnehmen. Dieser Tage wurde dazu ein Stahlmantel-Behälter in eine Grube versenkt. Die Hülle nahm dann die Technik zum Reinigen von Regenwasser auf. Ölhaltige Substanzen oder auch nur Sand dürfen nicht in öffentliche Gewässer gelangen.

04.06.2017

Vorsicht bei den Facebookprofilen der Freunde: Ganoven haben das Profil eines Facebook-Freundes einer Rheinsbergerin gehackt. Sie wäre beinahe Opfer von Straftaten geworden.

01.06.2017
Anzeige