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Pilotprojekt startet in Blumenthal

Blumenthal Pilotprojekt startet in Blumenthal

In Blumenthal startet ab dem 1. Oktober ein gefördertes Projekt, das die Dorfgemeinschaft voranbringen und die Lebensqualität verbessern soll. Läuft es gut, könnte es in ähnlicher Weise auch anderswo umgesetzt werden.

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Deniz Öz (vorn) mit Marko Herda, Burga Oesterle und Gabriele Rohwedder (r.) vom Vorstand des Kult-Vereins.

Quelle: Björn Wagener

Blumenthal. Ein Pilotprojekt startet ab dem 1. Oktober in Blumenthal. Dann beginnt das Vorhaben „Neue Dorfgemeinschaft“ in der Gemeinde Heiligengrabe. Deniz Öz soll dafür sorgen, neue Veranstaltungen im Ort zu kreieren, bestehende zu stärken, einen Draht sowohl zu Senioren als auch zu Jugendlichen zu haben und ein Bindeglied zwischen den Vereinen zu sein, wenn es um Wünsche oder Probleme geht.

Ebenso soll sie aber auch Ansprechpartnerin für die Bürger sein. An wen kann ich mich wenden, wenn ich nicht mehr zum Frisör in die Stadt komme? Was kann ich tun, wenn ich eine Haushaltshilfe benötige? Deniz Öz soll in vielen Fragen des Alltags weiterhelfen oder Hilfe vermitteln.

Umzug nach Papenbruch geplant

Deniz Öz kommt aus Berlin. „Ich möchte aber Ende dieses Jahres oder Anfang 2018 nach Papenbruch ziehen. Es war eigentlich aus einer Laune heraus. Ich dachte mir, ich gucke schon mal, was es da so für Arbeitsmöglichkeiten gibt – und fand die Ausschreibung im Internet.“ In der ersten Zeit werde sie daher noch pendeln. Sie sei bisher in der Gastronomie, speziell im Veranstaltungsbereich und Qualitätsmanagement, tätig gewesen. Daher sei ihr die kommunikative Arbeit und der Umgang mit Menschen nicht fremd.

Am Montagabend stellte sich die junge Frau im Bürgerhaus drei Vorstandsmitgliedern des örtlichen Vereins Kult vor – Marko Herda, Burga Oesterle und Gabriele Rohwedder.

Zusammenarbeit mit dem örtlichen Kult-Verein

Eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein und Deniz Öz ist wichtig, weil der Verein bereits seit sechs Jahren für Leben im Bürgerhaus sorgt und damit kultureller Dreh-und Angelpunkt ist. Modenschauen, Weinabende, Kartenspielrunden, Buchlesungen, Musikveranstaltungen und vieles mehr organisieren die 22 ehrenamtlichen Vereinsmitglieder. Für die Finanzierung gebe es Zuschüsse von der Gemeinde. Der Verein schaffe es sogar aus eigener Kraft, jedes Jahr neue Anschaffungen für das Bürgerhaus zu ermöglichen, sagt Gabriele Rohwedder – in der Vergangenheit waren das etwa neue Tische und Stühle oder technisches Gerät. Mit dem künftigen Angebot der „Kümmerin“ Deniz Öz hofft der Kult-Verein eine weitere Klientel zu erschließen und auch Menschen zu erreichen, die bisher nicht oder kaum ins Bürgerhaus kamen. Geplant sei, dort Sprechstunden einzurichten. Die konkreten Zeiten stünden aber noch nicht fest.

Die Gemeinde Heiligengrabe ist zwar Träger der neuen Stelle. Ermöglicht werde der Einsatz von Deniz Öz mit Hilfe von Fördermitteln der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die das Projekt zu 100 Prozent finanziere, sagt Christiane Hamelow, Hauptamtsleiterin der Gemeinde. Für sie ist es denkbar, dass der Einsatz eines solchen Kümmerers auch auf andere Ortsteile erweitert werden könnte, wenn sich das Modell bewährt. Es ist zunächst auf ein Jahr befristet. Angestrebt werde zudem eine Vereinbarung mit der Volkssolidarität in Wittstock, um das Projekt weiter zu stärken.

Von Björn Wagener

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