Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Pinselschwingen für ein schöneres Wohnumfeld
Lokales Ostprignitz-Ruppin Pinselschwingen für ein schöneres Wohnumfeld
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:32 25.08.2017
Während am Haus Nummer 4 an der Rückseite das Baugerüst gerade abgebaut wird, sind vorn noch die Maler tätig. Quelle: André Reichel
Kyritz

Wer im Stadtteil Kyritz-West durch die Straße der Jugend fährt, wird nicht übersehen können, dass sich dort in Sachen Wohnumfeldverschönerung etwas tut, was an den Baugerüsten unschwer zu erkennen ist.

Seit mehreren Wochen schon sind an den beiden sogenannten Neubaublöcken Nummer 4 und 6, die der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft gehören, Maurer, Elektriker, Klempner und Maler tätig.

Während am Haus Nummer 6 bereits die Vorderfront und die Giebel in frischer neuer Farbenpracht erstrahlen, sind an der Rückseite die Handwerker gerade dabei, diese ebenfalls zu verschönern. Zeitgleich werden am Nachbarblock Nummer 4 die Baugerüste abmontiert, denn dort und an den Giebeln ist die Fassade bereits saniert. Voll eingerüstet ist jedoch momentan die Vorderfront. Eine ganze Malerbrigade ist dort fleißig am Werk, um auch diese Seite bald in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die Anwohner nehmen das Gewusel vor ihren Fenstern und Balkonen mehrheitlich gelassen zur Kenntnis, schließlich geht es doch darum, dass ihr Haus schöner werden soll.

Sanierung kostet weit mehr als eine halbe Million Euro

Mieter, die schon länger dort wohnen, erinnern sich zudem noch gut daran, wie diese Blöcke in den Jahren nach der 1989er Wende umfassend saniert wurden. Damals hatte man die Kachelöfen entfernt und stattdessen eine moderne Zentralheizung eingebaut. Auch die Sanitäranlagen wurden erneuert, neue Fenster und Wohnungstüren eingebaut sowie die Fassade gedämmt. Gebaut wurden die beiden Häuser in der ersten Hälfte der 1980er Jahre. Nach gut 25 Jahren war nun wieder eine Sanierung der Außenhülle fällig.

Die Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft lässt sich die Sanierungsarbeiten an den beiden Mehrfamilienhäusern in der Straße der Jugend rund 600 000 Euro kosten. Die Geschäftsführerin Gabriele Schuster gab im Vorfeld an, dass die Gesellschaft dies aus eigenen Mitteln aufbringen werde. Am deutlichsten ins Auge fällt natürlich der Anstrich der Fassaden. Doch auch die teilweise Erneuerung des Putzes gehört mit dazu.

Saniert werden auch die Balkone, die aus diesem Grund von den Mietern zeitweise nicht genutzt werden können. Außerdem werden die Regenentwässerung, die Kellereingänge an der Rückseite und die Wechselsprechanlagen erneuert. Geplant war ursprünglich, dass die Arbeiten Ende August abgeschlossen werden. Dieser Termin kann nicht gehalten werden. An anderer Stelle wurde in Kyritz-West in den vergangenen Jahren zur Aufwertung dieses Stadtteils beispielsweise mehrere Gehwege erneuert, wie kürzlich erst in der Friedensstraße.

Von André Reichel

Der 13. Jugendkunstsommer vom 20. bis 25. August ist am Freitag zu Ende gegangen. Zum Abschluss präsentierten die 70 jungen Teilnehmer aus sieben Nationen am Donnerstag Abend bei einem Rundgang die Ergebnisse ihrer Workshops. Das diesjährige Thema „Human“ wurde dabei vielseitig interpretiert.

25.08.2017

Der Kampehler Ritter Kalebuz dient als Namensgeber für einen neuen Berliner Oldtimer-Verein. Am ersten Septemberwochenende unternimmt der Club „Ritter von Kalebuz“ seine erste Ausfahrt, die ihn unter anderem nach Kampehl und zu der berühmten Mumie führen wird.

25.08.2017

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im vergangenen Jahr die bisherigen Regelungen für ungültig erklärt hatte, will die Stadt Kyritz nun die Elternzuschüsse fürs Mittagessen in den kommunalen Kitas anpassen. Eine neue Satzung soll her.

25.08.2017