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Piratenabenteuer in der Stadthalle

Wittstock Piratenabenteuer in der Stadthalle

Säbelkämpfe, Shantylieder und eine abenteuerliche Suche nach dem Piratenschatz des Käpt’n Flint erwartetet die Zuschauer des Musicals „Die Schatzinsel“ am Dienstagabend in der Wittstocker Stadthalle. Das junge Ensemble aus Halle hatte sich erst 2016 gegründet. Mit wenigen Mitteln und einer Menge Kreativität nahm es das Publikum mit ins Piratenabenteuer.

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Im Musical gab es auch Kampfszenen. Verletzungen trug aber keine Figur davon, sterben musste entgegen der Romanvorlage auch niemand.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Die Wittstocker Stadthalle wurde am Dienstagabend zum Schauplatz tollkühner Seefahrten über den Pazifik, atemberaubender Kampfszenen mit dem Säbel und einer abenteuerlichen Suche nach dem Schatz des Piraten „Käpt’n Flint“. Das Schauspielensemble der „Fairytale Factory“ aus Halle an der Saale führte das Musical „Die Schatzinsel“ auf. Die Geschichte richtete sich nach der Romanvorlage des britischen Autors Robert Louis Stevenson.

„Wir haben das aber abgewandelt und die Charaktere etwas abgeschwächt“, erklärte Sabine Hennig. Sie ist die künstlerische Leiterin des jungen Ensembles, das 2016 in halle gegründet wurde und seit November 2017 mit „Der Schatzinsel“ quer durch Deutschland tourt. Das Musical richte sich an ganze Familien, also an Groß und Klein. „Niemand kommt hier zu Schaden oder wird gar getötet“, sagte Sabine Hennig mit Verweis auf den Originalroman, in dem es durchaus rauer zugehe.

Mit dem Schiff ging es über den Pazifik zur Schatzinsel

Mit dem Schiff ging es über den Pazifik zur Schatzinsel.

Quelle: Christian Bark

Die sieben Darsteller sind der künstlerischen Leiterin zufolge alle ausgebildete Schauspieler und Sänger. Das Ensemble hätte sich bewusst zusammengefunden, um Theater und Abenteuer auch in die Fläche zu bringen. „Gerade die abenteuerliche Geschichte von Jim Hawkins und Long John Silver passt gut in die Weihnachts- und Neujahrszeit“, erklärte Sabine Hennig. Deswegen sei „Die Schatzinsel“ auch die allererste Produktion von „Fairytale Factory“. Die Geschichte handelte von dem Jungen Jim Hawkins, der sich mit einer Piratenbande auf große Fahrt begibt, um den Schatz aus spanischem Gold und Edelsteinen zu suchen, um ein sorgenloses Leben in Freiheit führen zu können.

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Die Fairytale Factory aus Halle nahm das Wittstocker Publikum mit ins Piratenabenteuer.

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Bunte Bilder, lehrreiche Texte und Songs zum Mitsingen und Mitklatschen gehörten ebenso zur Show wie die flexibel umgestaltbare Kulisse. Die war mal Hafenkneipe „Admiral Benbow“, in er der Junge Jim Hawkins vom Schatz des Piratenkapitäns Flint erfährt, mal Segelschiff, mit dem die Protagonisten in See stachen und mal tropische Insel, auf der der Schatz vergraben lag und der Matrose Benn Gunn mit der Ziege Lori lebte. „Die Umbauten geschehen bewusst in einem Fluss, es gibt keinen Break, sie gehören zur Szene dazu“, erklärte Sabine Hennig.

Auf der Insel traf Jim Hawkins die Ziege Lori (v

Auf der Insel traf Jim Hawkins die Ziege Lori (v. l.) und den Schatzhüter Ben Gunn.

Quelle: Christian Bark

Dass in der Stadthalle an dem Abend nur die Hälfte der Plätze besetzt war, nahm das junge Ensemble gelassen. „Wir müssen uns eben noch einen Namen machen“, sagte Sabine Hennig. Beim nächsten Besuch kämen sicher mehr Leute. Rumgesprochen habe sich der Piratenspaß bereits. Nach Auskunft der künstlerischen Leiterin seien auch Zuschauer aus Magdeburg und von weiter her gekommen, deren Bekannte von dem Stück berichtet hätten. Mit 13 Kindern war zudem der Chor der Wittstocker Kita Kinderland gekommen.„Das hat großen Spaß gemacht, wir werden die Lieder bestimmt nachsingen“, kündigte Betreuerin Anke Wolter an. Eine CD mit den Liedern des Musicals habe sie sich schon besorgt. Vielleicht werde der Chor versuchen, ähnlich Szenen in Form eines kleinen Bühnenstücks nachzustellen.

Am Ende der Vorstellung konnten sich die Kinder dann noch Autogramme von ihren Piratenstars holen und mit ihnen auf Tuchfühlung gehen. „Wir machen mit Euch gerne ein Gruppenbild“, bot Ben Drnec an, der mit dem Schiffskoch Long John Silver den Bösewicht im Stück verkörperte. Angst hatten die Kinder vor dem zunächst ruchlosen Piraten keine. Weil ja alles ein Happy End hatte, brach auch Long John Silvers raue Schale und der Bösewicht von einst erkannte wie es in einem der Lieder des Musicals hieß „Der Schatz ist doch für alle da, für einen wär’s zu viel.“

Von Christian Bark

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