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Pläne für Straßenbau in Kyritz befürwortet

Mit Kompromiss zu zweiter Bushaltestelle Pläne für Straßenbau in Kyritz befürwortet

Die Ausschüsse der Kyritzer Stadtverordneten stimmten am Dienstag den Plänen für die Erneuerung der Johann-Sebastian-Bach-Straße im Stadtzentrum zu. Lediglich bei der umstrittenen Einrichtung einer zweiten Bushaltestelle verständigte man sich auf einen Kompromiss.

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Hier soll ein Bushalt hin, aber ohne Schutzdach.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Zumindest von Seiten der Lokalpolitik gibt es für die Erneuerung der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Kyritz jetzt weitgehend grünes Licht. Sowohl der Bau- und der Wirtschaftsausschuss als auch der Hauptausschuss befürworteten bei ihren Sitzungen am Dienstag das sogenannte Ausbauprogramm, also die planerischen Festlegungen zum künftigen Aussehen der Straße. Jetzt muss abschließend noch die Stadtverordnetenversammlung ihr Votum abgeben.

Lediglich geringfügige Änderungen wurden bei der gemeinsamen Sitzung von Bau- und Wirtschaftssausschuss angemahnt. Das betraf vor allem die umstrittene Einrichtung von zwei Bushaltestellen, statt der bisherigen einen. Zwar hält man an den beiden Standorten Kaufhalle und Haus Nummer 66 fest, doch soll am letztere auf die Errichtung eines Wetterschutzes für Fahrgäste verzichtet werden. Damit halte man sich die Möglichkeit offen, erst einmal einige Zeit zu testen, ob die neue Haltestelle überhaupt angenommen wird, hieß es. Falls nicht, ließe sich mit wenig Aufwand auf den Standort verzichten.

Die Haltestelle geht auf einen Vorschlag der Busgesellschaft zurück: Auch Linien aus Richtung Bahnhof sollen einen zentrumsnahen Stopp einlegen können.

Für einiges Kopfzerbrechen sorgen nach wie vor die mit dem Bau verbundenen Verkehrseinschränkungen in der Stadt – auch wenn das am Dienstag nicht Hauptgegenstand der Beratung war. Ab dem Frühjahr soll an der Fahrbahn, den Gehwegen, der Straßenentwässerung und weiteren Installationen gebaut werden. Schwierig wird es vor allem im Bereich der Kreuzung am Marktplatz. Sie muss zum einen für die Regenwasserkanäle und zum anderen für die Fahrbahn jeweils drei Wochen lang komplett gesperrt werden. Damit wird es für den Lieferverkehr im Stadtzentrum schwierig. Davon abgesehen gehen die Planer aber von einer grundsätzlichen Befahrbarkeit der Kreuzung aus.

Darüber, wie sich der Verkehr in der Innenstadt trotz der Behinderungen am besten leiten lässt, wollen sich die Stadtverordneten demnächst noch bei einem Ortstermin ein Bild machen.

Für den ersten Bauabschnitt (Marktplatz bis Prinzenstraße) sind sechs bis sieben Monate angesetzt. Der Rest der Johann-Sebastian-Bach-Straße soll 2017 und eventuell auch 2018 folgen.

Von Alexander Beckmann

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