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Plan für Prignitz-Center gebilligt

Kyritz Plan für Prignitz-Center gebilligt

Die Kyritzer Stadtverordneten billigten am Mittwoch den Entwurf des Bebauungsplanes für das „Prignitz-Center“ in der Straße der Jugend. Der Eigentümer will die bisherigen Verkaufsgebäude durch einen Neubau mit mehr Fläche ersetzen.

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So stellt sich der Eigentümer das neue „Prignitz-Center“ in der Kyritzer Straße der Jugend vor.

Quelle: Plankontor

Kyritz. Die geplante Umgestaltung des Einkaufszentrums in der ­Kyritzer Straße der Jugend ist ein Stück näher gerückt. Am Mittwoch billigten die Stadtverordneten mehrheitlich den Entwurf eines Bebauungsplanes für das „Prignitz-Center“. Er kann nun öffentlich ausgelegt werden, damit jedermann seine Einwände vorbringen kann.

Und die gibt es durchaus. Schon in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetensitzung. Heike Grüttner (sachkundige Einwohnerin im Wirtschaftsausschuss) hatte den Entwurf der Investoren als unzureichend bewertet. Denn vorgesehen sei der Verzicht auf rückwärtige Lieferzugänge für die Geschäfte. Dabei sei beim Schuhmarkt oder beim erwarteten Textildiscounter durchaus mit großen Lkw für Lieferungen zu rechnen.

Keine Ladenpassage mehr

Der Eigentümer des „Prignitz-Centers“ plant, die vorhandenen Flachbauten mit den Verkaufsräumen durch einen Neubau zu ersetzen. Die Ladenpassage wird verschwinden. Alle Geschäfte sind dann direkt vom Parkplatz aus zugänglich, der ebenfalls umgestaltet wird. Die Grundfläche der Gebäude bleibt zwar im Wesentlichen unverändert, jedoch steht durch den Verzicht auf die Passage mehr Verkaufsfläche zur Verfügung – insbesondere für den Rewe-Markt.

Einige Fragen an den bei der Sitzung anwesenden Vertreter des Investors hatten die Stadtverordneten am Mittwoch. „Wann soll’s losgehen?“, wollte Thomas Settgast (SPD) wissen und, ob an eine Übergangslösung für die Versorgung in Kyritz West gedacht sei.

Antwort: Der Investor hoffe auf einen Baubeginn im nächsten Januar und auf eine Fertigstellung Ende 2018. Man sei zwar beauftragt, sich nach einem Ausweichstandort für Rewe umzusehen, stehe damit aber noch ganz am Anfang. Ob es während der Bauzeit wirklich einen Ersatzstandort gibt, sei noch offen. „Das entscheidet die Firma Rewe.“ Und es sei sicherlich auch eine Frage des Aufwandes.

Für Lieferzufahrten fehlt der Platz

Für die rückwärtige Umfahrung der Verkaufsgebäude interessierte sich Adrian Krüger (Die Linke): Sei es nicht vielleicht doch möglich, diesen Zugang beizubehalten?

Das schloss der Investorensprecher aus. Zum einen sei die Anzahl der Parkplätze vorgeschrieben, zum anderen müsse man heute mehr Fläche pro Fahrzeug einplanen. „Diesen Platz muss ich irgendwo herholen.“ Dass sich daraus unlösbare Probleme für den Lieferverkehr ergeben, sei nicht zu erwarten. An typischen Innenstadtstandorten funktioniere es schließlich auch. „Da, wo Sattelschlepper nicht hinkommen, wird mit anderen Fahrzeugen geliefert.“ Das sei Sache der Mieter.

Da solche Fragen aber sowieso nicht Gegenstand eines Bebauungsplanes sind, stimmten die Stadtverordneten dem Entwurf zu. Allerdings gab es vier Stimmenthaltungen.

Von Alexander Beckmann

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