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Plattenbau-Reste verschwinden in Rheinsberg

Abrissarbeiten gehen voran Plattenbau-Reste verschwinden in Rheinsberg

Noch in dieser Woche sollen die Schuttberge verschwinden, die durch den Abriss eines Plattenblockflügels in der Siedlung am Stadion entstanden sind. Doch für die ausführende Firma bedeutet das keinen Abschied aus der Region: Sie zieht mit ihrer Brechanlage gleich nach Kleinzerlang weiter, wo die Wohnungsgesellschaft in diesem Jahr ebenfalls ein Haus abreißen ließ.

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Die Abbrucharbeiten in Rheinsberg sollen in dieser Woche beendet sein.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Eigentlich sollten die Schuttberge in der Rheinsberger Siedlung am Stadion verschwinden. Stattdessen sind sie in den vergangenen Wochen und Tagen noch einmal gewachsen. Das liegt allerdings nur daran, dass die großen Steine, die noch bis zum Frühjahr ein Teil des Plattenbaus waren, an Ort und Stelle zerkleinert wurden – und so nun mehr Platz einnehmen als die großen Brocken, die zuerst bei den Abbrucharbeiten entstanden sind.

Noch in dieser Woche sollen die Trümmer aber verschwinden, versichert Stephan Greiner-Petter, der Geschäftsführer der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft Rewoge, die für die Neubausiedlung zuständig ist. Gleich im Anschluss werde die mobile Brechanlage nach Kleinzerlang verlagert. Dort hat die Rewoge ebenfalls in diesem Jahr ein Haus abreißen lassen. Zuletzt äußerte Ortsvorsteherin Ilona Schenk Kritik, dass der Schutt nicht zeitnah beräumt wurde (die MAZ berichtete). Die Aufräumarbeiten werden aber nach Plan erfolgen, sagt Stephan Greiner-Petter. Es sei von Anfang an vorgesehen gewesen, dass im Sommer auf den Flächen der abgerissenen Häuser wieder Gras wachsen wird. „Das schaffen wir – an beiden Standorten“, so der Rewoge-Geschäftsführer. Denn auch mit den Arbeiten in Kleinzerlang will die ausführende Firma Ende Juli fertig sein.

Insgesamt 56 Wohnungen ließ die Rewoge abreißen; 40 in der Kernstadt und 16 im Ortsteil Kleinzerlang. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen etwa 550 000 Euro. Davon bezahlt die Gesellschaft 343 000 Euro. Das Land spendiert 207 000 Euro. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“, mit dem der Leerstand bekämpft wird.

Von Celina Aniol

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