Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Plattenbau-Reste verschwinden in Rheinsberg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Plattenbau-Reste verschwinden in Rheinsberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 03.07.2016
Die Abbrucharbeiten in Rheinsberg sollen in dieser Woche beendet sein. Quelle: Celina Aniol
Anzeige
Rheinsberg

Eigentlich sollten die Schuttberge in der Rheinsberger Siedlung am Stadion verschwinden. Stattdessen sind sie in den vergangenen Wochen und Tagen noch einmal gewachsen. Das liegt allerdings nur daran, dass die großen Steine, die noch bis zum Frühjahr ein Teil des Plattenbaus waren, an Ort und Stelle zerkleinert wurden – und so nun mehr Platz einnehmen als die großen Brocken, die zuerst bei den Abbrucharbeiten entstanden sind.

Noch in dieser Woche sollen die Trümmer aber verschwinden, versichert Stephan Greiner-Petter, der Geschäftsführer der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft Rewoge, die für die Neubausiedlung zuständig ist. Gleich im Anschluss werde die mobile Brechanlage nach Kleinzerlang verlagert. Dort hat die Rewoge ebenfalls in diesem Jahr ein Haus abreißen lassen. Zuletzt äußerte Ortsvorsteherin Ilona Schenk Kritik, dass der Schutt nicht zeitnah beräumt wurde (die MAZ berichtete). Die Aufräumarbeiten werden aber nach Plan erfolgen, sagt Stephan Greiner-Petter. Es sei von Anfang an vorgesehen gewesen, dass im Sommer auf den Flächen der abgerissenen Häuser wieder Gras wachsen wird. „Das schaffen wir – an beiden Standorten“, so der Rewoge-Geschäftsführer. Denn auch mit den Arbeiten in Kleinzerlang will die ausführende Firma Ende Juli fertig sein.

Insgesamt 56 Wohnungen ließ die Rewoge abreißen; 40 in der Kernstadt und 16 im Ortsteil Kleinzerlang. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen etwa 550 000 Euro. Davon bezahlt die Gesellschaft 343 000 Euro. Das Land spendiert 207 000 Euro. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“, mit dem der Leerstand bekämpft wird.

Von Celina Aniol

Die Kulturstiftung des Bundes bietet Neuruppin bis 2018 einen beträchtlichen Zuschuss fürs Museum. Das Geld hatte die Stadt für ein Projekt mit Flüchtlingen beantragt. Jetzt zweifeln Abgeordnete, ob sie den Zuschuss annehmen sollen. Was können Flüchtlinge mit Stadtgeschichte anfangen?

02.07.2016

Die Gaststätte „Zum Fischerhof“, die direkt am Ufer des Grienericksees liegt, hat einen neuen Eigentümer: Tobias Degebrodt (27) hat das Haus von seiner Tante Marina Eilke übernommen, die sich mit ihrem Mann auf den Fischhandel und die Räucherei konzentrieren will. Degebrodt kennt den „Fischerhof“ gut. Er arbeitet dort seit fünf Jahren als Koch.

02.07.2016

Mehr als 300 Windräder, die in Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel, lediglich einen Mindestabstand von 750 bis 1000 Meter zu Gebäuden haben, sollen bis auf eine Gesamthöhe von 150 Metern aufgestockt werden dürfen. Dafür hat sich am Mittwoch die Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel ausgesprochen – trotz zahlreicher Bedenken.

02.07.2016
Anzeige