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Ostprignitz-Ruppin Plötzlich ist die Kreuzung dicht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Plötzlich ist die Kreuzung dicht
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00:32 15.03.2018
Etliche Autofahrer haben die Schilder am Montag erst einmal ignoriert Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Verkehrsschilder kamen für viele Autofahrer am Montag überraschend: Gegen Mittag stellte eine Firma rund um die Kreuzung der Neuruppiner August-Bebel- und Schinkelstraße Fahrverbotszeichen auf. Die Wallstraße, die Schulzenstraße und ein Teil der Virchowstraße wurden zeitgleich zu Einbahnstraßen erklärt.

Autos dürfen in den kommenden Wochen nur noch von der Schinkel- durch die Wall- und die Virchowstraße in Richtung Innenstadt fahren, nicht mehr in umgekehrter Richtung. Doch zumindest am Montag ignorierten viele Autofahrer die neuen Schilder noch und fuhren weiter, wie sie es immer gewohnt waren.

Die Umleitung ist nötig, weil die Baufirma Eurovia VBU in dieser Woche endlich damit beginnen will, die Kreuzung August-Bebel- und Schinkelstraße zu erneuern. Das gesamte Pflaster muss aufgerissen werden, um die Leitungen darunter freilegen zu können.

Bauarbeiten sollten eigentlich schon früher beginnen

Die Verkehrsschilder für die Umleitungsstrecke sollten laut Ankündigung der Stadtverwaltung eigentlich schon am Wochenende stehen, damit sich Autofahrer und Anwohner vorbereiten können. Tatsächlich wurden sie aber erst am Montag aufgebaut.

Eigentlich sollten die Arbeiten an der Kreuzung mit der August-Bebel-Straße schon vor einigen Wochen beginnen. Doch dann war es zum Ende des Winters noch einmal richtig kalt geworden und alles musste verschoben werden. Betonarbeiten wären bei Frost kaum möglich gewesen, hieß es vom Unternehmen.

Regen und Frost machen die Bauleuten zu schaffen

Jetzt geht es in der Schinkelstraße tatsächlich weiter. Das Wetter hat den Bauleuten aber inzwischen mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach wie vor ist der viele Regen der vergangenen Monate ein Problem.

Der Boden unter der künftigen Fahrbahn war lange zu matschig, um ihn verdichten zu können und einen stabilen und tragfähigen Untergrund für das neue Pflaster zu schaffen. Danach kam der Frost, der für weitere Verzögerungen sorgte.

Inzwischen geht auch die Neuruppiner Stadtverwaltung davon aus, dass der ursprünglich geplante Termin für das Bauende kaum noch zu halten ist.

Frühestens im Juni wird die Schinkelstraße wohl fertig

Begonnen hatte der Ausbau der Schinkelstraße von Karl- Marx- bis August-Bebel-Straße im September. Damals hieß es, die Arbeiten würden voraussichtlich bis Ende Mai dauern.

Jetzt korrigiert Rathaussprecherin Michaela Ott den Termin ein wenig nach hinten. „Nach derzeitigem Stand wird das Bauvorhaben Schinkelstraße voraussichtlich im Juni fertiggestellt“, sagt sie.

Wie sich das auf mögliche Reparaturarbeiten an der Friedrich-Engels-Straße auswirkt, ist offen. Dort gilt weiterhin Tempo 10.

Von Reyk Grunow

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