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Pokalsieg geht nach Mecklenburg

Brunn Pokalsieg geht nach Mecklenburg

Die Bunner Brandschützer feierten am Wochenende mit vielen Gästen den 90. Geburtstag ihrer Feuerwehr, und sie hatten große Freude bei der Spaßstaffel, bei der es an elf Stationen vorbei auf eine fünf Kilometer lange Strecke ging.

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Bei der Staffel waren auch ganz praktische Fähigkeiten gefragt.

Quelle: Feuerwehr Brunn

Brunn. Wer genau sie gegründet hat, kann in Brunn keiner sagen. „Fakt ist, es ist 90 Jahre her, dass erstmals von einer freiwilligen Feuerwehr im Dorf die Rede war“, sagt Ditmar Schultz. Der langjährige Wehrführer, der seit 42 Jahren den blauen Rock trägt, verstärkt mittlerweile die kleine Alters- und Ehrenabteilung. Bei der Vorbereitung auf das Jubiläumsfest am vergangenen Sonnabend spielte er aber neben Ortsvorsteher Jan Heinze, Claudia Pietsch und anderen Unterstützern eine wichtige Rolle. Gemeinsam tüftelten sie an einem Wettkampf, bei dem der Spaß dominierte. Wer kann schließlich beim Sackhüpfen von mehreren Startern in einem Big-Pack oder beim Werfen von rohen Eiern zum Fänger dahinter rückwärts über den Kopf schon ernst bleiben? Allerdings erforderte die Länge des Parcours, der immerhin etwa fünf Kilometer bis hin zur Dosse reichte, auch einiges an Kondition.

Sieben Mannschaften gingen an den Start, um sich an elf Stationen zu beweisen. Erst nach gut vier Stunden stand fest, wer den Pokal mit nach Hause nehmen konnte. Er ging an die Gäste aus Ziegendorf bei Parchim. Mit ihnen pflegen die Brunner eine enge Partnerschaft. Kennengelernt hat man sich bei Feuerwehr-Wettkämpfen auf der Insel Poel. Gegenseitige Besuche folgten bald. So war Brunn jüngst erst bei der 140-Jahr-Feier in Ziegendorf vertreten.

Jörg Telschow gehörte zu jenen, die in Brunn alles gegen einen aufkommenden Hunger taten

Jörg Telschow gehörte zu jenen, die in Brunn alles gegen einen aufkommenden Hunger taten.

Quelle: Frauke Borchardt

Beim Gegenbesuch am Wochenende ließen nun die flinken Mecklenburger die Kontrahenten aus Nackel und Sangenstedt hinter sich. Letztere sind in einem Ortsteil von Winsen-Luhe, südlich von Hamburg, zuhause und gelangten über private Kontakte in die hiesige Region. Etwas müde, aber hungrig, durstig und mit Lust aufs Feiern versammelten sich alle am späten Nachmittag wieder am Feuerwehr-Depot. Die ganze Zeit über hatte Musik dort Besucher angelockt. An der Feldküche mit Erbsensuppe von Renate Heinze und am Grill, an dem Jörg Telschow Bratwurst und Steaks mundfertig brutzelte, herrschte Kommen und Gehen.

Wer Süßes wollte, probierte den Kuchen, den Frauen aus Brunn spendiert hatten. Der Tag endete mit Tanz. Frank Münchberg legte bis zum frühen Morgen auf. Ortsvorsteher Jan Heinze dankt allen, die das Fest mitgestaltet haben.

Von Wolfgang Hörmann

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