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Ostprignitz-Ruppin Polen-Preußen-Geschichte? Mit Vergnügen!
Lokales Ostprignitz-Ruppin Polen-Preußen-Geschichte? Mit Vergnügen!
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00:17 17.09.2016
Die Replik der Königskrone von 1701 ist ein Lieblingsobjekt der meisten Ausstellungsbesucher. Quelle: Repro: MAZ
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Wustrau

Dass Geschichte so kurzweilig sein kann! Schon so mancher Besucher des Brandenburg-Preußen-Museums in Wustrau geriet nach einer Führung des Museumsleiters Stephan Theilig durch die Sonderausstellung „Polen und Preußen“ ins Schwärmen. Denn der Historiker vermag so spannend und lebendig von den Ursprüngen der Preußen zu erzählen, dass seine Begeisterung selbst auf Leute ansteckend wirkt, die Geschichte eigentlich sonst staubig finden.

Die Sonderausstellung „Preußen und Polen“ läuft in diesem Jahr mit großem Erfolg im kleinen Brandenburg-Preußen-Museum Wustrau – nicht zuletzt deshalb, weil der Museumsleiter die Besucher immer wieder mit besonderen Aktionen ins Haus holt.

20 Leser sind zu einer Sonderführung eingeladen

Jetzt laden das Museum und die Märkische Allgemeine Zeitung zu einem ganz besonderen Nachmittag nach Wustrau ein. Für 20 MAZ-Leser gibt es am Freitag, 23. September, um 14 Uhr eine exklusive Führung durch das ganze Haus. Museumsleiter Stephan Theilig wird sehr unterhaltsam darüber aufklären, was Polen und Preußen in der Vergangenheit verband. Anschließend wird sich die kleine Besuchergruppe im Museumsgarten mit Kartoffelsuppe stärken. Danach gibt es ein kulturelles Häppchen: Stephan Theilig lädt ein zum Orgelkonzert in der Wustrauer Kirche – und sitzt dabei selbst am königlichen Instrument. „Unsere Gäste werden tolles Wetter, eine malerische Umgebung und Geschichte mit Spaß erleben“, verspricht der Leiter des im Jahr 2000 gegründeten Museums. Beim Gang durch die Sonderschau kann ein Blick auf das Lieblingsobjekt fast aller Ausstellungsgäste erhascht werden: die Replik der Königskrone von 1701, deren Original einst Kurfürst Friedrich III. trug.

Königskrone, Urkunden und Bernsteinschätze

„Bei ihr bekommen die meisten einen richtigen Elsterglanz in den Augen“, so Stephan Theilig über das Exponat aus Gold, Silber, Bergkristallen, Perlen, Saphiren und Diamanten. „Die Krone ist einfach ein Traum.“ Doch auch die Bernsteinfiguren und sogar die Urkunden aus dem 13. Jahrhundert seien ein Anziehungspunkt in der Sonderausstellung, die sich als ein Publikumsmagnet erweist. Dass die Gäste selbst den Papieren viel abgewinnen können, liegt laut Theilig vor allem an der „Authentizität des Originals“ – vermutlich aber auch und nicht zuletzt an den höchst amüsant erzählten Anekdoten und Geschichten, die der Historiker über das frühere Land der Pruzzen zu erzählen weiß.

Gewinnspiel: Seit wann gibt es das Brandenburg-Preußen-Museum in Wustrau? Wer die Antwort weiß und am Mittwoch, 14. September, zwischen 16 und 17 Uhr unter Tel.  0137/9 79 64 32 (tenios, 0,50€/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) anruft, hat die Chance den Museumsbesuch samt Imbiss und Konzert zu gewinnen. Die MAZ verlost unter den Anrufern zehnmal zwei Tickets. Die Gewinner finden ihren Namen und weitere Infos am Freitag in der MAZ.

Von Celina Aniol

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