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Ostprignitz-Ruppin Polizei-Appell an die Eltern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Polizei-Appell an die Eltern
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00:22 08.09.2017
Zum Schulanfang kontrollierte die Polizei vor allem die Straßen und Wege an den Grundschulen. Quelle: Michaela Grimm
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Neuruppin

Ein durchwachsenes Fazit hat Neuruppins Polizeisprecherin Dörte Röhrs am Dienstag nach den ersten Kontrollen zum Schulanfang gezogen. Demnach hatten in Ostprignitz-Ruppin drei Autofahrer sich und ihre Kinder nicht angeschnallt. Hinzu kamen 13 Fälle, bei denen die Beamten ein Fehlverhalten von Radfahrern, wie das Fahren auf dem Bürgersteig, festgestellt haben. Allein dreimal fuhren Radler auch über einen Fußgängerüberweg, obwohl es keine Radlerstreifen gab und sie hätten absteigen müssen. „Die meisten kontrollierten Verkehrsteilnehmer zeigten sich verständnisvoll“, sagte Röhrs.

Polizei: Traut euren Kindern mehr zu

Allerdings appellierte die Sprecherin erneut an die Eltern und Großeltern, ihren Kindern und Enkeln mehr zuzutrauen und auf ihre Vorbildwirkung zu achten. Viele Eltern seien jedoch immer noch der Meinung, ihr Kind unbedingt jeden Tag mit dem Auto direkt vor das Schultor bringen zu müssen. Im schlimmsten Fall würden dabei sogar Bushaltestellen blockiert, sagte Röhrs. Dabei würden die Eltern regelmäßig von den Schulleitern darüber informiert, dass die Kinder, wenn sie nicht gerade auf den Schulbus angewiesen sind, auch allein zur Schule kommen sollten. Wenn das nicht möglich sei, sollten wenigstens Parkplätze im Umfeld der jeweiligen Schule und nicht direkt davor genutzt werden, so die Polizei. Denn Letzteres führt nahezu an jedem Morgen zu recht heiklen Verkehrssituationen, etwa in der Regatta- und in der Schifferstraße an der Evangelischen Schule in Neuruppin sowie in der Franz-Mehring-Straße an der Karl-Liebknecht-Schule. Allerdings gibt es ähnlich gefährliche Situationen nahezu an jeder Grundschule im Landkreis. „Da sticht keine Schule in der Region hervor“, sagte Röhrs.

Das richtige Verhalten im Straßenverkehr vorher üben

Die Polizei führt das darauf zurück, dass viele Eltern mindestens ebenso aufgeregt wie ihr Kind sind, das nunmehr zur Schule geht. Besser sei, den Schulweg gemeinsam mit dem Kind in Ruhe zu gehen und das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben, so die Polizeisprecherin. Ähnliches wird seit Jahren für die Mädchen und Jungen praktiziert, die auf den Bus angewiesen sind, um täglich zur Schule zu kommen. Dafür gibt es extra die sogenannte Busschule.

Von Andreas Vogel

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