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Polizei stellt kiloweise Drogen sicher

Neuruppin, Rheinsberg, Gransee Polizei stellt kiloweise Drogen sicher

Polizeibeamte haben in den vergangenen Tagen elf Wohnungen und andere Räume in Neuruppin, Rheinsberg und Gransee nach Drogen durchsucht. Sie fanden Rauschgift im Wert von mehr als 20 000 Euro, zwei Verdächtige wurden vorübergehend festgenommen.

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Die Ermittlungen richten sich wenigstens gegen ein halbes Dutzend Verdächtige. Zwei Beschuldigte wurden vorübergehend festgenommen.

Quelle: dpa

Neuruppin. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in einem Fall von groß angelegtem Rauschgifthandel gegen mehrere Verdächtige aus Neuruppin, Rheinsberg und Gransee. Seit Mittwoch haben Beamte der Kriminalpolizei aus Neuruppin und der Bereitschaftspolizei elf Objekte in diesen drei Orten durchsucht, bestätigte am Freitag der Polizeisprecher Stefan Rannefeld. Die Polizisten waren auf der Suche nach Rauschgift, Unterlagen und anderen Hinweisen auf Drogenbesitz und Drogenhandel. Die Ermittler hatten es dabei vor allem auf Wohnungen abgesehen.

Insgesamt stellten die Beamten Drogen mit einem Verkaufswert von rund 20 000 Euro sicher, darunter 300 Gramm Amphetamine, 100 Gramm Kokain, ein Kilogramm Cannabis und psilocybinhaltige Pilze, sogenannte Magic Mush­rooms, die eine ähnliche Wirkung haben wie LSD. Außerdem wurden mehrere tausend Euro Bargeld in den Räumen gefunden.

Ein Rheinsberger und seine Partnerin wurden festgenommen

Gegen wie viele Personen genau ermittelt wird, steht erst fest, wenn alle Beweise ausgewertet wurden, die in den Wohnungen sichergestellt werden konnten.

Zwei Beschuldigte wurden am Mittwoch vorübergehend festgenommen: ein 29 Jahre alten Mann aus Rheinsberg und seine 32 Jahre alte Lebensgefährtin. Auch ihre Wohnung war von der Polizei durchsucht worden. Nach dem Verhör, ließ die Polizei die beiden jedoch vorläufig wieder gehen. Die Neuruppiner Staatsanwaltschaft sah keinen Grund, einen Haftbefehl zu beantragen: das ist nur möglich, wenn etwa Flucht- Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr besteht.

Mehr als 50 Polizisten waren im Einsatz

Am Mittwoch fanden die ersten Durchsuchungen statt, am Freitag die letzten vier. Mehr als 50 Polizisten waren insgesamt beteiligt. Mit dabei waren auch Rauschgiftspürhunde und Spezialisten der technischen Einheit der Bereitschaftspolizei. Sie dokumentierten die gesamte Aktion per Video.

Mit Einzelheiten zu dem Fall hielten sich Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag zurück. Die Ermittlungen laufen noch, hieß es lediglich. Es ist durchaus möglich, dass in den kommenden Tagen noch weitere Beschuldigte hinzukommen.

Von Reyk Grunow

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