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Polizei stoppt betrunken Fahrer auf der A 24

In Schlangenlinien unterwegs Polizei stoppt betrunken Fahrer auf der A 24

Nachdem die Polizei nur mit ganz viel Mühe einen betrunkenen Autofahrer auf der A 24 stoppen konnte, zeigte sich der Mann wenig einsichtig und zunächst gar nicht kooperativ. Kein Wunder, wie sich später herausstellte.

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Potsdam. Samstagmorgen, auf der A24 zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Herzsprung ist ein 54-jähriger Mann mit seinem Daimler in Fahrrichtung Hamburg unterwegs. Sein Fahrstil ist außergewöhnlich und vor allem sehr gefährlich. Der Wagen bewegt sich in ausgeprägten Schlangenlinien vorwärts.

Eine Augenzeugin informiert die Polizei. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Walsleben macht sich auf den Weg. An der Raststätte Walsleben-Ost sind die Beamten auf der Höhe des schlingernden Wagens. Sie signalisieren dem Fahrer, dass er beim nächsten Parkplatz anzuhalten habe.

Doch dieser denkt gar nicht daran und braust weiter. Erst als ein zweiter Streifenwagen hinzukommt, schaffen es die Beamten das Fahrzeug zu stoppen – auf der Fahrbahn.

Hinterm Lenkrad festgekrallt

Die Beamten treten an den Wagen heran und schon beim Öffnen des Wagens kommt ihnen Alkoholgeruch entgegen. Die Polizisten bitten den Fahrer, auszusteigen. Doch auch jetzt ist seine Kooperationsbereitschaft eher gering. Er weigert sich, macht seinen Körper komplett steif und hält sich am Lenkrad fest.

Die Beamten müssen „einfache körperlicher Gewalt“ anwenden, um den alkoholisierten Fahrer aus seinem Wagen zu bekommen und in den Streifenwagen zu bringen. Der 54-Jährige ist davon aber wenig begeistert und versucht, den Wagen sofort wieder zu verlassen. Zudem verweigert er den Atemalkoholtest und auch die spätere Blutentnahme.

Vom Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Neuruppin wird schließlich eine Blutentnahme in der Polizeiinspektion Neuruppin angeordnet.

Dem Arzt gegenüber berichtet der Mann zudem, dass er auch unter Medikamenteneinfluss stehen würde.

Viel, viel später...

Rund zweieinhalb Stunden nach dem Anruf bei der Polizei steht endlich fest: Der Mann war laut Atemalkoholtest mit 1,98 Promille unterwegs.

Das kostet ihn den Führerschein bzw. hätte ihn den Führerschein gekostet. Der Führerschein konnte nämlich nicht sichergestellt werden, da gegen den 54-Jährigen noch bis zum 12.07.2017 eine Fahrerlaubnissperre besteht.

Von MAZonline

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