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Ostprignitz-Ruppin Polizei verhaftet Drogendealer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Polizei verhaftet Drogendealer
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19:27 20.07.2017
Die Polizei hat in Neuruppin erneut einen mutmaßlichen Drogendealer verhaftet. Quelle: Celina Aniol
Neuruppin

Ist das dreist oder einfach nur dumm? Die Polizei hat am Mittwoch in Neuruppin in der Wohnung und im Keller eines 37-Jährigen, gegen den ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Drogenhandels vorlag, 770 Gramm amphetaminverdächtige Substanzen sowie Marihuana gefunden. Beamte des Landeskriminalamtes nahmen den Mann in der Heinrich-von-Kleist-Straße fest und beschlagnahmten zudem eine größere Summe Bargeld, informierte die Polizei am Donnerstag.

Elektroschocker als Taschenlampe getarnt

Fabian M. ist für die Ermittler kein Unbekannter. Bereits bei einer Durchsuchung vor gut zwei Wochen waren bei dem 37-Jährigen mutmaßliche Drogen, darunter 750 Gramm Amphetamine und etwa 145 Gramm Marihuana, sichergestellt worden. Außerdem hatten die Ermittler bei dem Verdächtigen Anfang Juli einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie zwei Wurfsterne entdeckt. Deshalb hatte das Amtsgericht Frankfurt (Oder) auf Antrag der Staatsanwaltschaft jetzt auch einen Haftbefehl erlassen, der am Mittwoch vollstreckt werden sollte. Doch die Ermittler fanden nicht nur den 37-Jährigen, sondern eben auch weitere Drogen und Bargeld, das womöglich aus Drogengeschäften stammt. Fabian M. wurde vorläufig festgenommen, dem Haftrichter am Amtsgericht Neuruppin vorgeführt und nach Verkündung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Verdächtiger wurde nicht gleich verhaftet

Es ist der zweite Fall innerhalb von gut zwei Wochen, bei dem Ermittler in Neuruppin einen mutmaßlichen Drogendealer verhaften: Bei einen Großeinsatz hatte die Polizei Anfang Juli schon Carsten O. (48), einst Vize-Chef der sogenannten XY-Bande, sowie ein Mitglied des Motorradclubs Bandidos MC Berlin festgenommen. Die Ermittler hatten damals in dem Moment zugeschlagen, als O. seinem Komplizen ein Kilogramm Amphetamine übergeben wollte (die MAZ berichtete). Ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen, das ermitteln derzeit das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Klar ist, dass zu den 13 Wohnungen, die seinerzeit durchsucht wurden, auch die von Fabian M. gehörte. Allerdings war der 37-jährige nicht gleich verhaftet worden. Offenbar hat er die Zeit genutzt, um nach der Razzia weiterhin seinen Geschäften nachzugehen. An Nachschub hat es wohl nicht gemangelt.

Von Andreas Vogel

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