Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Polizeianwärter auf der Kreuzung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Polizeianwärter auf der Kreuzung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 23.12.2017
Revierpolizist Jörg Rachow (l.) bereitete die Polizeianwärter auf die Verkehrsregulierung an der Kreuzung Ketten- und Gröperstraße vor. Quelle: Christamaria Ruch
Anzeige
Wittstock

An Mario Meyer ist kein Vorbeikommen. Der 42-Jährige ist Dozent an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg und winkt als Anhalteposten die Autofahrer auf den Parkplatz am Dosseteich in Wittstock. Dann übernehmen Polizeianwärter Rebecca Ruschin und Nathalie Matusch am Mittwoch die Verkehrskontrolle.

Am Dienstag und Mittwoch lag die Wittstocker Innenstadt fest in der Hand der Gesetzeshüter. Auf dem Parkplatz am Dosseteich und an der Kreuzung Ketten- und Gröperstraße waren sie bei der Verkehrskontrolle im Einsatz und regelten den Verkehr. Rückendeckung erhielten sie von erfahrenen Revierpolizisten aus Wittstock sowie Lehrkräften der Fachhochschule der Polizei. Jeweils 20 Studenten im vierten Semester erlebten am Dienstag oder Mittwoch ihren ersten Praxiseinsatz. Auch für die Kollegen vom Wittstocker Polizeirevier war dies eine Premiere. „Der Polizeidienst ist in großen Teilen auch ein Handwerk. Angehende Polizeibeamte müssen alle Zeichen und Weisungen in der Praxis sicher und fehlerfrei anwenden“, sagte Robert Bechmann, Pressesprecher der Fachhochschule der Polizei. „Als Polizeidirektion Nord begrüßen wir solche Einsätze, denn wir hoffen auf gut ausgebildetes Personal“, sagte Pressesprecher Toralf Reinhardt. Wittstock bot sich wegen der Straßenführungen gut an.

Alles in Ordnung: Nathalie Matusch (r.) und Rebecca Ruschin (M.) führten bei Angela Adam eine Verkehrskontrolle durch. Quelle: Christamaria Ruch

„Erst in der Praxis wird alles in Fleisch und Blut übergehen“, sagte die 22-jährige Nathalie Matusch. Da lagen die ersten Verkehrskontrollen im Team mit der 23-jährigen Rebecca Ruschin hinter ihr. Beide sprachen den Wittstockern ein Lob aus: „Die Autofahrer sind positiv gestimmt.“ Nach einem „Guten Tag, Polizei Brandenburg“ gingen die jungen Beamten den Führerschein, Zulassungspapiere, Warnweste, Verbandskasten und Warndreieck durch. „Wenn alles vollständig ist, dauert die Kontrolle nur drei Minuten. So auch bei Angela Adam aus Liebenthal.

„Die Studenten haben einen sehr guten Ausbildungsstand“, sagte Wittstocks Revierleiterin Dana Hefenbrock. Gemeinsam mit drei Revierpolizisten unterstützte sie den Einsatz. Unterdessen stand Polizeihauptkommissar Jörg Rachow an der Kreuzung Gröper- und Kettenstraße und regulierte den Straßenverkehr. „Verkehrsregulierungen sind heute sehr selten geworden und kommen meist nur bei Verkehrsunfällen oder Demonstrationen zum Einsatz“, sagte Toralf Reinhardt.

Jörg Rachow erklärte den Polizeianwärtern diese unfallträchtige Kreuzung, ging auf diese und regulierte einige Minuten den Verkehrsfluss. Dann durften nacheinander die Studenten übernehmen. „Auf dieser Kreuzung habe ich 1981 angefangen und ich kann mich genau erinnern, wie ich mich damals gefühlt habe“, so Rachow. Umso mehr zeigte er Verständnis, dass einige Studenten noch zögerlich auftraten.

Am Dienstag und Mittwoch, 2. und 3. Januar 2018, werden wieder zwei Klassen von der Polizeifachhochschule in Oranienburg nach Wittstock kommen und erste Praxisluft schnuppern.

Von Christamaria Ruch

Das aufwendig restaurierte Epitaph in der Kapelle in Horst ist abgedeckt, weil das Haus seit Jahren saniert wird – ein Ende ist nicht in Sicht. Für die Schadow-Gesellschaft aus Berlin, die sich an den Restaurierungskosten beteiligte, ist das ein unbefriedigender Zustand.

23.12.2017

Das Tempolimit von zehn Kilometern pro Stunde in der Neuruppiner Friedrich-Engels-Straße bleibt. Die Schäden an der neu gebauten Fahrbahn können wohl erst im Frühjahr beseitigt werden. Wegen der losen Steine steht auf der zurzeit wichtigsten Straße durch die Innenstadt sogar der Winterdienst infrage.

12.03.2018

Das Rekordregenjahr 2017 hat sich auch auf den Betrieb der Dosse-Talsperre bei Kyritz ausgewirkt. Der Talsperrenmeister und seine Leute hatten alle Hände voll zu tun, den Wasserstand zu regulieren.

20.12.2017
Anzeige