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Polizeiautos wieder im Einsatz

Neuruppin Polizeiautos wieder im Einsatz

Voller Stolz stellte die Polizei im März ihre neuen Streifenwagen vor, die vollgestopft mit modernster Technik sind. Doch genau diese sorgte dafür, dass die Einsatzfahrzeuge schon einen Monat später wieder eingezogen wurden: Blaulicht und Signalhorn gingen bei mehreren Autos von alleine los. Nun sind die Wagen wieder da.

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Mitte März war eines der neuen Polizeiautos in Neuruppin präsentiert worden. Jetzt ist es wieder da.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. So überraschend, wie landesweit 28 neue Polizeiautos im April stillgelegt werden mussten, so überraschend wurden sie jetzt wieder zugelassen. „Alle 28 Fahrzeuge sind wieder im Einsatz“, sagte am Freitag Gabriele Krümmel, Sprecherin des Zentraldienstes der Polizei in Wünsdorf. Das gilt ebenfalls für die sieben Autos, die die Polizeidirektion Nord in Neuruppin im März bekommen hatte, um Einsatzfahrzeuge vom Typ VW T 5 aus dem Jahr 2011 zu ersetzen, die zwischen 250 000 und 490 000 Kilometer auf dem Tacho hatten.

Neue Technik mit Macken

Doch einige der Kompaktvans vom Typ Opel Zafira Tourer, die mit einem 170 PS starken 2-Liter-Dieselmotor ausgestattet sind und die von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) erst im März übergeben worden waren, hatten ihre Macken: Bei mehreren Streifenwagen gingen Blaulicht und Martinshorn von allein los. Daraufhin untersuchten Techniker im Opel-Werk in Rüsselsheim einige der schadhaften Fahrzeuge und behoben den Fehler. Die offizielle Stilllegung wurde zum 14. Juli aufgehoben. Seitdem wurden die Polizeiautos nach und nach wieder in die jeweiligen Direktionen gebracht.

Was mit den alten Autos wird, ist unklar

Für die neuen Fahrzeuge hatte das Land knapp eine Million Euro ausgegeben. Zur Ausstattung der Autos gehören neben Klimaautomatik und Standheizung ebenfalls eine Kamera über der Armaturenanzeige. Mit der Kamera können nicht nur Verkehrsverstöße und Raser aufgenommen werden. Vielmehr kann die Leitstelle auch sofort auf die Bilder der Kamera zugreifen. Eine automatische Routenführung stellt zudem sicher, dass die Polizisten schnell ihren jeweiligen Einsatzort erreichen. Das Navigationsgerät erleichtere die Orientierung bei Einsätzen in benachbarten Bereichen, so das Innenministerium. Was mit den alten Streifenwagen passiert, die durch die neue Technik ersetzt werden, ist unterschiedlich. Denn einige Fahrzeuge waren geleast, andere gekauft. Klar ist, dass die Polizeidirektionen nicht selbst entscheiden können, was mit den alten Autos passiert. Das habe das Innenministerium genau geregelt, sagt eine Sprecherin.

Die Polizei­direktion Nord in Neuruppin ist für Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Oberhavel zuständig. Sie verfügt über etwa 70 Funkstreifen- und 17 Gruppenkraftwagen.

Von Andreas Vogel

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