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Positive Resonanz auf Spätzug in die Prignitz

Verkehr Positive Resonanz auf Spätzug in die Prignitz

Die Resonanz auf den ersten Nachtzug am Wochenende von Berlin über Neustadt in die Prignitz war positiv. Rund 100 Fahrgäste nutzten den Spätzug, der insbesondere für Theaterfreunde interessant sein dürfte. Vorerst bis September wird der Zug nun in einer ausgeweiteten Testphase eingesetzt.

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Mit diesem Flyer wurde für den Nachtzug geworben.

Quelle: Matthias Anke

Neustadt. Manuela Matz-Kubik von der Bürgerinitiative „Nachtzug RE 2“ ist zufrieden: „Die erste Fahrt verlief prima.“ In der Nacht zum Sonntag war erstmals fahrplanmäßig ein Zug spät in der Nacht auf der Strecke zwischen Berlin und Wittenberge verkehrt. Manuela Matz-Kubik schätzt ein: „Uns wird immer mehr die Tragweite des Zuges bewusst, dass die Regionalbahn eine schnellere S-Bahn Bahn für viele bedeutet.“ So sei der Zug gerade auch innerhalb Berlins gut besetzt gewesen. An der Station Zoologischer Garten zählte man demnach 108 Fahrgäste. In Spandau waren es 93, in Falkensee 62, in Nauen noch 46 und in Neustadt 33.

Auffällig sei der hohe Anteil junger Fahrgäste gewesen. „Einige wussten gar nicht, dass es diesen Zug vorher noch gar nicht gab. Sie hatten also das natürliche Bedürfnis, ihren Abend um diese Uhrzeit enden zu lassen“, berichtet die Vertreterin der Bürgerinitiative. „Und genau so sollte es sein!“ Im Übrigen hätten aber auch andere Altersgruppen den Zug genutzt. Sogar die Hinfahrt von Wittenberge nach Berlin um 22.06 Uhr sei nicht etwa leer erfolgt. Manuela Matz-Kubiks Fazit: „Schön, dass der Zug jetzt rollt und jeder die Möglichkeiten und Veranstaltungen entlang der Strecke RE 2 für die nächsten sechs Monate nutzen kann.“

Die Bürgerinitiative hatte den Nachtzug zunächst mittels einer Unterschriftenaktion gefordert. Voriges Jahr gab es dann drei Testfahrten zur Ermittlung des Bedarfs. Die jetzige Verbindung ist vorerst noch befristet.

Von Alexander Beckmann

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