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Preissteigerung beim Fanfarenzug

Neustadt Preissteigerung beim Fanfarenzug

Der Fanfarenzug gilt als Aushängeschild des Amtes Neustadt. Jetzt sollen die Gebühren für seine Inanspruchnahme steigen. Auch die Musiker werden wohl mehr für Ausbildung und Instrumente zahlen müssen.

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Immer wieder sorgen die Auftritte der Musiker für Stimmung.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Der Fanfarenzug des Amtes Neustadt wird voraussichtlich teurer werden. Der Hauptausschuss des Amtes stimmte kürzlich bereits einer Gebührenerhöhung zu. Am 21. November wird der Amtsausschuss abschließend darüber entscheiden.

Seit 2011 gilt die aktuelle Fassung der „Satzung für die Inanspruchnahme sowie die Nutzung des Fanfarenzuges“. Sie regelt unter anderem, was die Mitglieder für die professionelle Ausbildung und die Nutzung der Instrumente zu zahlen haben, und welcher Betrag für das Engagement des Ensembles erhoben wird.

Geplant ist nun, die Mitgliedsgebühr von 7 auf 9 Euro im Monat zu steigern. Der Jahresbeitrag stiege damit von 84 auf 108 Euro.

Auch wer den Zug für Veranstaltungen bucht, soll tiefer in die Tasche greifen. So steigt die Gebühr für Auftritte innerhalb des Amtsbereiches von 125 auf 150 Euro, außerhalb des Amtsbereiches von 250 auf 300 Euro. Bei der Gage für Einsätze bei Familienfeiern – auch das ist laut Satzung möglich – gingen die im Hauptausschuss vertretenen Bürgermeister der Amtsgemeinden sogar noch über den Vorschlag der Verwaltung hinaus. Demnach soll das maximal halbstündige Ständchen künftig 150 statt 80 Euro kosten. Die Verwaltung hatte eine Gebühr von 100 Euro vorgeschlagen. Wer wirklich ein großes Fest geben will, könne auch die Musiker ordentlich bezahlen, befand man bei der Ausschusssitzung.

Allzu oft kommt das aber sowieso nicht vor. 2015 hatte der Fanfarenzug nicht einen derartigen Auftritt. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen wurde das Ensemble in jenem Jahr nur zehnmal aktiv: viermal innerhalb des Amtsbereiches, sechsmal außerhalb. Die Verwaltung rechnet mit jährlichen Einnahmen von rund 2400 Euro.

Von Alexander Beckmann

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