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Premiere für Kyritzer Filme

Schüler vor und hinter der Kamera Premiere für Kyritzer Filme

Der Filmverband Brandenburg organisiert in Zusammenarbeit mit Schulen seit Jahren Workshops für junge Filmemacher. Was dabei in diesem Jahr an Kyritzer Schulen entstand, wird am Donnerstagabend in der Aula der Carl-Diercke-Schule der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Voller Einsatz bei den Dreharbeiten zu „Traumtänzer“.

Quelle: Filmverband

Kyritz. Filme zu gucken, ist kein Kunststück und eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Filme zu machen, ist hingegen das komplette Gegenteil davon. Trotzdem haben sich Kyritzer Jugendliche im vergangenen Sommer eben damit beschäftigt.

Ein bisschen angeschoben wurden sie dabei schon. Der Filmverband Brandenburg organisiert in Zusammenarbeit mit Schulen seit Jahren Workshops. Neben der Stadt Kyritz leisten auch das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ und der Bundesverband Jugend und Film Unterstützung. Die jüngsten Ergebnisse werden am Donnerstag der Kyritzer Öffentlichkeit vorgestellt.

„Wir gucken, dass wir Schüler finden, die Lust haben, sich filmisch zu betätigen“, berichtet Katharina Riedel vom Filmverband Brandenburg. Sowohl Schauspiel als auch Drehbuch, Regie oder Kamera seien Betätigungsfelder. „Dann versuchen wir, das zu kanalisieren.“

„Titanic“ nachzudrehen, sei natürlich nicht machbar. Aber auch sonst kämen die Schüler mit vielen tollen Ideen. „Ich bin ganz begeistert in diesem Jahr“, sagt Katharina Riedel.

Schüler der Carl-Diercke-Schule wandten sich in ihrem Film „Baby!“ der Dokumentation zu. Sie zeigen, wie fünf Schülerinnen innerhalb eines Bildungsprojektes ein Wochenende lang Mutter auf Zeit werden. „Wir sind de perfekten Müdda hier, nur mit na Puppe könn ma nich umjehn“, fasste Darstellerin Lea am Ende zusammen. Der Film zeigt den Stress, doch Katharina Riedel findet: „Da gibt’s schöne Momente, wie sie mit dem Baby durch die Gegend zieht.“

„Traumtänzer“ aus der Goethe-Grundschule

Begeistert ist die Filmexpertin von „Traumtänzer“ aus der Goethe-Grundschule. „Das ist einer der besten Schülerfilme, die ich in den letzten Jahren zum Thema Mobbing und Ausgrenzung gesehen habe“, schwärmt Katharina Riedel. Die jungen Filmemacher haben ihre Geschichte rund um Liebe, Hobbys und Gruppenerlebnisse fantasievoll gestaltet und zugleich zu einer Hommage an ihre Heimatstadt gemacht.

Doch für Katharina Riedel und die anderen Beteiligten geht es um mehr als schöne Bilder: „Die jungen Leute lernen Medienkompetenz; sie lernen, ihren eigenen Ideen zu vertrauen und den Mitschülern. Und sie lernen, dass Film richtig viel Arbeit ist.“

Davon, wie viel Arbeit sich die Kyritzer Schüler gemacht haben, kann sich jedermann am Donnerstag, dem 17. Dezember, ab 18 Uhr in der Aula der Carl-Diercke-Schule überzeugen. Beide Kurzfilme haben dann Premiere. Hinzu kommt ein weiterer Streifen von Wittstocker Schülern sowie der Spielfilm „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“. Der Eintritt ist frei.

Derweil kündigt die Frau vom Filmverband schon an: „Wir werden auch im nächsten Jahr wieder Workshops machen.“

Von Alexander Beckmann

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