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Ostprignitz-Ruppin Preussenquelle setzt sich für Fischadler ein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Preussenquelle setzt sich für Fischadler ein
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17:35 14.07.2016
Mario Schrumpf (3.v.l.) übergibt die Urkunde an Frank Stieldorf von der Preussenquelle. Quelle: Josephine Mühln
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Rheinsberg

Die Rheinsberger Preussenquelle hat die Patenschaft für drei Fischadlerhorste an den Rheinsberger Gewässern übernommen. Dafür erhielt das Unternehmen am Donnerstagnachmittag eine Urkunde und weihte gleichzeitig eine Infotafel mit Fakten zum Fischadlerschutz ein. Neben Mario Schrumpf, Leiter des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land, Preussenquelle-Geschäftsführer Frank Stieldorf und Bernd Ewert, Vorsitzender des Nabu-Kreisverbandes Neuruppin, waren auch Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau , Robert Frank, Betreuer der Fischadler-Brutstätten und Enrico Przibylla, Betriebsleiter der Preussenquelle, gekommen.

Der Standort für die neue Tafel – an der Rheinsberger Reuterpromenade, nahe des alten Strandbades am Grienericksee – sei bewusst gewählt worden, sagte Mario Schrumpf. Denn an dieser Stelle hätten Naturfreunde auch die Chance, den Fischadler beim Jagen zu erleben. Stolz verkündete er, dass der Naturpark zusammen mit dem benachbarten Schutzgebiet der Uckermärkischen Seen die höchste Fischadler-Brutdichte in Mitteleuropa habe.

Bestand entwickelt sich positiv

Von den insgesamt rund 600 Brutpaaren bundesweit leben 386 in Brandenburg. Und davon 29 im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Wegen intensiver Schutzmaßnahmen entwickele sich der Bestand derzeit positiv. „Der Fischadler in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Schrumpf, „die aber auf wackeligen Füßen steht.“

„Das ist ein tolles Projekt“, lobte Preussenquelle-Geschäftsführer Frank Stieldorf. „Auch wir wollen das Wasser ökologisch und die Natur in Ordnung halten, denn wir brauchen das Wasser noch lange – deshalb müssen wir langfristig planen.“

Fischadler außer in Brandenburg auch in Mecklenburg-Vorpommern

Bis Mitte der 1950er Jahre war der Fischadler in vielen Teilen Europas weit verbreitet. Vor allem wegen der intensiven Verfolgung durch den Menschen nahm sein Bestand dann jedoch ab. In Deutschland blieben in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kleine Restvorkommen zurück.

Der Fischadler ist natürlicherweise ein Baumbrüter. Für seine Brutstätte – den Horst – benötigt er sogenannte Überhälter, also alte Bäume, die den restlichen Baumbestand überragen. Diese sind in der heutigen Naturlandschaft allerdings selten geworden. Um die Vögel zu unterstützen, sind in den vergangenen Jahren vermehrt künstliche Horstunterlagen errichtet worden. Für diese bemüht sich die Verwaltung des Naturparks immer wieder um Sponsoren.

Von Josephine Mühln

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