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Ostprignitz-Ruppin Prignitz-Express: Züge rollen wieder überall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Prignitz-Express: Züge rollen wieder überall
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19:31 15.02.2017
Weil die neuen Triebwagen (vorn) für den Prignitz-Express länger sind als die bisherigen (hinten), muss die Werkstatt in Neuruppin umgebaut werden. Quelle: Christian Schmettow
Neuruppin

Seit Mittwoch fahren wieder auf der gesamten Strecke des Prignitz-Expresses von Wittenberge über Neuruppin bis Berlin Züge. Die Bahn setzt zusätzliche Triebwagen ein, die eigentlich auf der Linie RB 14 zwischen Nauen und Schönefeld unterwegs sind. Dort fahren stattdessen vorübergehend Doppelstockwagen, die von einer Lok gezogen werden, sagt Bahnsprecher Ingo Priegnitz.

Vor zwei Wochen hatte die Bahn überraschend angekündigt, dass wegen technischer Probleme bis Ende Februar auf einem Teil der Strecke des RE6 der Zugverkehr eingestellt wird.

Nachdem aus dem Motorraum eines Triebwagens der Baureihe 646 Rauch aufstieg, haben Techniker entschieden, sicherheitshalber alle Züge dieses Typs aus dem Verkehr zu ziehen und in die Werkstatt zu schicken. Die restlichen Triebwagen reichten aber nur, um den Verkehr zwischen Wittstock und Hennigsdorf abzusichern. Zwischen Wittenberge und Wittstock sowie von Hennigsdorf bis Spandau fuhren stattdessen Busse.

Am Montag tagt der Verkehrsausschuss des Landtages

Für die Fahrgäste bedeutete das erhebliche Probleme – und das sorgte für eine Welle des Protestes. Auf Drängen der CDU wird sich am Montag auch der Verkehrsausschuss des Landtages mit dem Thema befassen.

Wohl auch durch den öffentlichen Druck hat das Unternehmen nun doch schneller eine Lösung gefunden. Schon seit Montag fahren zwischen Hennigsdorf und Spandau wieder elektrisch angetriebene Züge. Nun gibt es auch auf der restlichen Strecke Triebwagen. Fahrgäste können von Wittenberge bis Berlin durchfahren. Vorerst müssen sie allerdings noch in Hennigsdorf von dieselgetriebene in elektrische Triebwagen umsteigen. Wie lange das nötig sein wird, konnte Bahnsprecher Priegnitz noch nicht sagen.

Die Bahn lässt gerade ihre Werkstatt in Neuruppin umbauen

Unterdessen gab es am Montagabend erneut ein technisches Problem mit einem Triebwagen. In Hennigsdorf musste die Feuerwehr anrücken, um den Kraftstoff aus einem Tank abzupumpen. Der Zug hatte zuvor Diesel verloren.

Seit Monaten beklagen Fahrgäste den Zustand der alten Züge. Viele haben den Eindruck, dass der immer schlechter wird. Gewartet und repariert werden die Triebwagen bisher in Neuruppin. Die Werkstatt dort kann zurzeit aber „nur eingeschränkt“ arbeiten, sagt Priegnitz. Eine Halle in Neuruppin wird derzeit für die neuen Triebwagen, die nach und nach auf der Strecke des RE6 eingesetzt werden sollen, gerade umgebaut. Diese Züge sind länger, die Halle in Neuruppin war zu kurz.

Von Reyk Grunow

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