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Ostprignitz-Ruppin Prignitz-Express: neue Prüfungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Prignitz-Express: neue Prüfungen
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00:20 07.10.2017
Seit Jahren kämpfen Politiker aus der Region um eine direkte Anbindung des RE 6 an die Ringbahn in Berlin – bisher vergebens. Quelle: Christian Schmettow
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Neuruppin

Jetzt haben es die Bahnkunden schriftlich: In den kommenden Jahren wird sich am Schienenverkehr vom Nordwesten ins Berliner Zentrum wenig verbessern. Am Mittwoch haben die beiden Länder Brandenburg und Berlin mit der Deutschen Bahn eine Rahmenvereinbarung zur Entwicklung des Schienenverkehrs in der Region unterzeichnet. In dem Papier geht es auch um die Zukunft des Prignitz-Expresses – aber anders als es viele Menschen im Nordwesten der Landes gehofft hatten.

Auch diesmal haben die Länder und die Bahn lediglich vereinbart, die Machbarkeit eines Bahnanschlusses für den RE 6 direkt ins Berliner Zentrum zu prüfen – von einem tatsächlichen Bau in den nächsten Jahre ist keine Rede, kritisieren der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Redmann aus Wittstock und sein Neuruppiner Bundestagskollege Sebastian Steineke. Seit rund 20 Jahren fordern Politiker in Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und der Prignitz schon, die Bahn solle den RE 6 nach Gesundbrunnen oder wenigstens nach Tegel fahren lassen, damit das Umsteigen in Hennigsdorf entfällt.

Die Länder Berlin und Brandenburg, die dafür sorgen und das bezahlen müssten, haben auch generell zugestimmt. Trotzdem schieben sie das Projekt immer wieder vor sich her – eine Machbarkeitsstudie folgt auf die andere. Zuletzt hatte die Bahn in Aussicht gestellt, irgendwann nach 2023 bauen zu wollen.

Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde und Landrat Ralf Reinhardt hatten an die Bahn appelliert, doch schneller zu bauen. Sie hatten auf ihren Brief nicht einmal eine Antwort bekommen. Die kommt jetzt in Form der neuen Vereinbarung.

Von Reyk Grunow

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