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Prignitz und Ruppin zeigen, was sie haben

Regionale Kultur auf der Grüne Woche Prignitz und Ruppin zeigen, was sie haben

Der Prignitz und dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin gehörte am Sonntag die Bühne in der Brandenburghalle auf der Grünen Woche in Berlin. Mit einem bunten Programm zeigte die Nordwestregion des Landes, was sie zu bieten hat und warb für allerhand Highlights in diesem und den kommenden Jahren. Zu Gast waren nicht nur die Landräte, sondern auch viele andere bekannte Gesichter.

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Die Landräte der beiden Regionen Torsten Uhe (l.) und Ralf Reinhard eröffneten das gemeinsame Programm.

Quelle: Julian Stähle

Berlin. Am Sonntag hat die Region noch einmal gezeigt, was in ihr steckt. Zwischen historisch verkleideten Gestalten mischten sich die Rosenkönigin, einige Bürgermeister und viele Tänzer. Einen Tag lang gestalteten die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin gemeinsam das Bühnenprogramm auf der 81. Internationalen Grünen Woche in der Brandenburghalle und machten den vielen Besuchern die Nordwestregion des Landes schmackhaft.

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Die Prignitz und das Ruppiner Land haben nicht nur kulinarisch einiges zu bieten, sondern auch kulturell. Einen Eindruck davon konnten die Besucher der Grünen Woche in Berlin am Sonntag beim gemeinsamen Bühnenprogramm beider Kreise bekommen.

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Mit schwungvollen Big-Band- und Jazzklängen von der Prignitzer Kreismusikschule startete der Sonntagmorgen auf der Grünen Woche. Die Antenne-Brandenburg-Moderatoren Tina Kramhöller und Ralf Jußen führten durch das Programm und holten zuerst den Ostprignitz-Ruppiner Landrat Ralf Reinhardt (SPD) und seinen Kollegen aus der Prignitz, Torsten Uhe (parteilos), zu sich auf die Bühne. Sie sollten beschreiben, was ihre Region so besonders macht. „Wer einmal in der Prignitz war, der kommt auch gerne immer wieder“, sagte Uhe und warb für die weite Landschaft und die Tour de Prignitz als ein Highlight in diesem Jahr.

Von Highlights wie der Landesgartenschau (Laga) in Wittstock und dem Fontanejahr 2019 sprach auch Ralf Reinhardt und betonte, dass die Grüne Woche vor allem dazu dient, auf die vielen Kleinode aufmerksam zu machen. Fretzdorf zum Beispiel. In diesem Wittstocker Stadtteil befindet sich der Hauptsitz der Bäckerei Hausbalk, die am Sonntag mit einem Stand in der Brandenburghalle vertreten war. „Die Grüne Woche bringt uns einfach eine Menge Interesse von außen, das sich auch zahlenmäßig bemerkbar macht“, verriet Uta Nebelin, Leiterin der Kyritzer Filiale. Auch Björn Hildebrandt vom Hirschhof Freyenstein, der im Live-Kochstudio von Pro Agro Hirschmedaillons zubereitet hat, bekommt dank der Grünen Woche viele Rückmeldungen, vor allem über die Sozialen Netzwerke im Internet.

Weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, durften die kulinarischen Spezialitäten an diesem Tag nicht fehlen. Knieperkohl-Produzent Stefan Friedrich aus Kümmernitztal bei Pritzwalk berichtete auf der Bühne von der Zusammensetzung des bekannten Regionalgerichtes. Unterdessen filetierte Matthias Kleber, Chef vom Restaurant im Resort Mark Brandenburg in Neuruppin, einen ein Meter langen Zippelsförder Stör und richtete ihn im Kochstudio an Kräuterrisotto und Wildkräutersalat an. Anschließend haute er ein Dry-Aged-Rindersteak aus Hakenberger Produktion in die Pfanne und gab es den Gästen zum Kosten. Landrat Ralf Reinhardt zeichnete sowohl das Resort Mark Brandenburg als auch der Hirschhof Freyenstein für ihr regionales Engagement aus.

Im Mittelpunkt stand am Sonntag außerdem die Laga 2019 in Wittstock, für die laut Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) 20 Millionen Euro investiert werden. 380 000 Besucher erwartet Wittstock im Zuge der Gartenausstellung. Auch Perleberg warb für das Sommerfest anlässlich des 777-jährigen Geburtstags der Kreisstadt im Juli. Die Kindertanzgruppe der örtlichen Tanzschule „Quer durch die Gasse“, die am Sonntag mehrmals auftrat, wird die 777-Jahr-Feier mitgestalten. Tradition haben auch die Neustädter Gestüte aufzuweisen, die sich mit Pauken und Trompeten in historischen Uniformen präsentierten und für die Hengstparaden warben. Wittenberge lockte hingegen mit Fährmännern und Äbtissinnen in historischen Gewändern für die besondere Altstadtführung.

Am Nachmittag übernahm die Big-Brass-Band der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin die musikalische Umrahmung in der Brandenburghalle unter der Leitung von Harald Bölk. Der Kyritzer Shantychor „De Goode Winds“ sang in der Mecklenburg-Vorpommern-Halle und absolvierte gleich zwei Auftritte.

Von Luise Fröhlich

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