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Prima-Veranstalter ziehen positives Fazit

Heinrichsfelde Prima-Veranstalter ziehen positives Fazit

Die Regionalmesse in Heinrichsfelde lief in diesem Jahr besser als bei ihrer vorherigen Auflage 2014. Vor allem die Besucherzahlen konnten gesteigert werden. Die Aussteller zeigten sich vorwiegend zufrieden. Zuschüsse von Seiten der Stadt sind aber weiterhin nötig.

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Die Messe war besser besucht als noch vor zwei Jahren.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Als Organisatorin der „Neuen Prima“ 2016 zieht die Stadt Kyritz ein vorwiegend positives Fazit. „Das war aus meiner Sicht eine gute Veranstaltung“, schätzte die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Montag ein.

Am 28. und 29. Mai hatte die Regionalschau 94 Aussteller auf dem Gelände des Heinrichsfelder Verkehrslandeplatzes versammelt. Nach Angaben der Stadt besuchten rund 7700 Gäste die Messe – 4400 am Sonnabend und 3300 am Sonntag. Bei der vorangegangenen Prima 2014 waren es nur rund 6000 Besucher.

Hälfte der Aussteller aus der Kleeblattregion

Im Wirtschaftsausschuss am Montag wurden die Ergebnisse einer Befragung von Ausstellern und Besuchern vorgestellt. Demnach können sich mehr als 80 Prozent der Aussteller eine erneute Teilnahme bei der nächsten Prima in zwei Jahren vorstellen. Gelobt wurden insbesondere die Organisation und das Rahmenprogramm, in das in diesem Jahr aber auch besonders viel Aufwand (und Geld) investiert worden war. Gut die Hälfte aller Aussteller stammte übrigens aus der Kleeblattregion. Nur ein Drittel kam aus anderen Landkreisen. „Wenn wir die Messe weiter durchführen wollen, muss es unser Ziel sein, mehr Aussteller gerade aus der Prignitz zu gewinnen“, stellte Nora Görke fest.

Axel Leben von der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg ging auf die Befragung der Besucher ein. 173 Gäste beteiligten sich daran. Rund 80 Prozent von ihnen gaben an, aus der näheren Umgebung (weniger als 50 Kilometer Entfernung) angereist zu sein. Die Altersstruktur erwies sich als sehr gemischt. Vor allem die mittleren Jahrgänge waren gut vertreten.

Mehr Einnahmen über Sponsoren

Im Durchschnitt hielten sich die Befragten rund drei Stunden lang auf der Messe auf. „Das zeigt uns, dass uns eine gute Mischung aus Ausstellung und Event gelungen ist“, schätzt Axel Leben ein. Einige Kritikpunkte habe es aber doch gegeben. So wurden die Belüftung des Messezeltes und der Mangel an Sitzgelegenheiten beklagt. Etwa ein Drittel der Besucher gab an, das erste Mal bei der Prima zu sein. Einige waren aber seit der ersten Prima in den 90er Jahren regelmäßig dabei. Rund die Hälfte der Gäste war durch Pressebeiträge auf die Ausstellung aufmerksam geworden.

Laut Bürgermeisterin Nora Görke brachte die „Neue Prima“ in diesem Jahr etwas mehr Einnahmen als noch 2014. Dem stünden allerdings höhere Ausgaben für das Rahmenprogramm gegenüber. Während die Einnahmen aus den Standgebühren leicht sanken, konnten die aus dem Sponsoring etwas gesteigert werden. Der Zuschussbedarf aus der Stadtkasse betrage 18 200 Euro und bewege sich damit innerhalb des geplanten Rahmens. Auf Beschluss der Stadtverordneten bemüht sich Kyritz, für künftige Prima-Messen externe Veranstalter zu finden.

Von Alexander Beckmann

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