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Ostprignitz-Ruppin Probleme bei der Uferweg-Gestaltung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Probleme bei der Uferweg-Gestaltung
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11:56 10.02.2017
Privateigentum wird auf dem Weg am Seeufer auch als solches gekennzeichnet. Quelle: :
Bantikow

Die Gestaltung des Weges am Bantikower Ufer des Untersees, vorerst von Badewiese bis zum „Hotel am Untersee“, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Vorgesehen sind hier unter anderem die Befestigung des Pfades und das Aufstellen von Leuchten. Beides würde Fußgängern zugutekommen, auch Gästen des Hotels beziehungsweise allen, die zum Fähranleger wollen, um sich zur Inselgaststätte in Seemitte übersetzen zu lassen.

Um aktiv werden zu können, benötigt die Verwaltung der Großgemeinde Wusterhausen, zu der Bantikow als zweitgrößter Ortsteil gehört, die Zustimmung von See-Anrainern. Obwohl der Weg öffentlich begehbar ist, gehört ihnen Land bis zur Uferkante. Bisher sei man im Rathaus davon ausgegangen, über langfristige Pachtverträge in die Lage versetzt zu werden, an Fördermittel für die Arbeiten zu kommen, sagte Bürgermeister Roman Blank jüngst in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus.

Der Gemeinde gehört nur ein Teil der Liege- oder Badewiese

Wie sich nun herausstellte, war diese Annahme falsch. „Der Antragsteller muss, um Förderfähigkeit zu erlangen, Eigentümer des Bodens sein, das er bebauen will. Die Regelung gilt auch, wenn es sich nur um einen schmalen Streifen Uferland handelt. Das hat uns dieser Tage das Amt für ländliche Entwicklung und Flurneuordnung mitgeteilt“, so Blank. Der Gemeinde gehört aber nur ein Teil der Liege- oder Badewiese, vom Uferweg so gut wie nichts. Die neue Lage dürfte das Vorhaben im Zuge der Gestaltung des Seeumfeldes deutlich erschweren.

Von Verkaufsabsichten ist bisher nichts bekannt. Man werde natürlich die notwendigen Gespräche suchen, hieß es nun. Vom Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus hatte der Bürgermeister schon im November den Auftrag erhalten, mit den betroffenen Grundstückeigentümern zu sprechen. Bei der damaligen Sitzung in Dessow gab es auch Zustimmung für ein Ansinnen der Wirtsleute von der Insel. Die „Insulaner“ regten eine Extra-Beleuchtung nur für den Fährsteg auf Bantikower Seite an. Sie erklärten sich sogar bereit, die Installation einer Solarleuchte selber zu übernehmen. Die Ausschussmitglieder waren damals davon ausgegangen, dass man zunächst die komfortablere Lösung anstreben sollte. Plötzlich könnte die Insel-Initiative doch aktuell werden.

In Bantikow soll es in nächster Zeit eine Einwohnerversammlung geben, bei der die gesamte Situation erläutert wird. Der Termin steht noch nicht fest.

Von Wolfgang Hörmann

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