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Ostprignitz-Ruppin Projekttag Afrika an der Grundschule
Lokales Ostprignitz-Ruppin Projekttag Afrika an der Grundschule
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00:44 09.03.2018
Die Musik geht in die Beine. Die Tanzschritte zum ostafrikanischen Lied „Jambo“ waren schnell gelernt. Quelle: Peter Geisler
Wustrau

Rhythmisch klopfen Kinderhände auf Trommeln. „Ihr müsst eure Körper bewegen. Ich will den Spaß in den Gesichtern sehen“, ruft Daniel Sarpong in die Runde. Der Musiker aus Ghana gehört zur Gruppe Black and White, die Projekte an Schulen anbietet.

Wie verliert man die Scheu vor Leuten aus anderen Ländern? Zum Beispiel indem man etwas gemeinsam unternimmt. Die Initiativgruppe Black and White bot einen Afrikaworkshop an der Grünen Grundschule Wustrau.

„Ziel der Arbeit mit Schülern ist es, durch persönliche Begegnung Ängste und Unsicherheiten vor Fremden abzubauen und über die Lebensumstände in Afrika zu informieren“, sagt Koordinator Wolfgang Lieberknecht aus dem hessischen Wanfried. Zusammen mit seiner Frau Eunice, Daniel Sarpong, beide aus Ghana, Roger Nsambu aus Uganda und Gabriel Fundi aus dem Kongo reist die Gruppe seit 15 Jahren durch das Bundesgebiet. Im vergangenen Jahr waren sie schon in Fehrbellin zu Gast. So kam auch der Kontakt nach Wustrau zustande. „Alle Menschen sollen zusammen halten und in Menschenwürde leben können, dafür wollen wir werben“, fährt Lieberknecht fort. Wie viele Leute machen sich denn Gedanken darüber, dass unser Wohlstand in Europa auf den Lebensbedingungen in Afrika fußt, fragt er, bevor er mit Schülern der fünften und sechsten Klassen über die Gründe spricht, warum Menschen ihre Heimat verlassen.

Die jüngeren Kinder haben derweil den Rhythmus beim Trommeln gefunden. Jetzt ist der Spaß in den Gesichtern zu sehen. „Wenn ihr die Trommeln nur mit einer Kante, also schräg auf den Boden stellt, klingen sie viel besser“, hat Kursleiter Daniel einen Tipp parat. Zum Schluss dürfen die Schüler ein paar Fragen stellen. „Warum gibt es in Afrika Krieg?“, ruft ein Mädchen und Daniel Sarpong erklärt, dass es auf dem Kontinent Afrika viele Länder gibt und er in Ghana zum Glück keinen Krieg erleben musste. „Wohnt ihr auch in Häusern?“, fragt ein anderes Mädchen. Dann sollen Lehrerinnen und Kinder sein Alter schätzen. Das gelingt den Kleinen deutlich besser, als den Erwachsenen.

Die nächste Schülergruppe wartet schon. Der Singeworkshop mit Gabriel Fundi ist vorüber, jetzt beginnen Eunice Lieberknecht und Roger Nsambu mit dem Tanzkurs. „Jambo“, ein Lied aus Ostafrika, klingt aus dem Lautsprecher. Das bedeutet willkommen. Die Tanzschritte sind schnell erlernt. Die Musik geht in die Beine und der Workshop macht den Schülern sichtlich Freude. Heut´ ist alles gut, alles in Ordnung, heißt es im Refrain des Liedes „Jambo“.

Von Peter Geisler

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