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Qualmende Köpfe bei der Jugendwehr

Alt Ruppin Qualmende Köpfe bei der Jugendwehr

Bei der Alt Ruppiner Feuerwehr wurde am Sonntag gefeiert. Die Jugendabteilung kann bereits auf eine 20-jährige Tradition zurück blicken. Gefeiert wurde bis zum Abend, der mit einem Fackelumzug ausklang.

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Der Feuerwehrnachwuchs ist wissensdurstig und beweist das auch gern. Am Tag der offenen Tür war der Stand am Brandschutzmobil dicht umlagert und die Köpfe rauchten.

Quelle: Cornelia Felsch

Alt Ruppin. Das es Nachwuchsprobleme bei der Feuerwehr gibt, kann man kaum glauben, angesichts der vielen jungen Menschen, die am Sonntag das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Alt Ruppin bevölkerten. Dort wurde mit einem Tag der offenen Tür der zwanzigste Geburtstag gefeiert. Und natürlichwurden auch Geschenke überreicht. Vom Alt Ruppiner Ortsbeirat und dem ortsansässigen Bauunternehmen Herlitz gab es jeweils 500 Euro. „Von dem Geld wollen wir für die Jugendlichen Pullover und Fleecejacken kaufen“, sagt Markus Kaluza, der bei der Jugendwehr die Sechs- bis Zwölfjährigen betreut. Seit 2014 kümmert er sich um den Nachwuchs. „Es macht mir sehr viel Freude, mit Kindern zu arbeiten“, sagt der Jugendwart, der selbst mit zwölf Jahren für die Feuerwehr entflammte. „Es ist schön, die Entwicklung der Kinder zu sehen und zu beobachten, wie emsig sie sich das Wissen aneignen.“

Bilderrätsel und Quiz sind gefragt

29 Kinder sind Mitglieder in der Alt Ruppiner Wehr. Für die Zwölf- bis 16-Jährigen ist Benjamin Senger zuständig. Selbst auf ihrer Geburtstagsfeier greifen sie emsig zu den Zetteln, die Bodo Röthig für sie bereit hält. Bilderrätsel und Quizfragen zur Feuerwehr sind auch am schulfreien Tag gefragt. Rote Wangen, zusammengekniffene Lippen und konzentrierte Gesichter sind unter den Helmen zu erkennen. Ein wenig Denksport ist schon erforderlich, doch für Marvin-Antonio Tolsdorf ist das keine große Hürde. Schnell findet er die versteckten Worte in dem Rätsel. Schnell hat er die Gegenstände, die ein Feuerwehrmann braucht in dem Dschungel dem Buchstaben-Durcheinander entdeckt.

Eines der Angebote

Eines der Angebote: Besucher konnten eine Runde mit dem Rettungsboot fahren.

Quelle: Cornelia Felsch

Seit 1994 existiert im Landkreis Ostprignitz-Ruppin das Projekt Brandschutzerziehung. „Das erste Brandschutzmobil hatte damals Ministerpräsident Manfred Stolpe in Wittstock übergeben“, erinnert sich Röthig, der für die Brandschutzerziehung zuständig ist. Er verteilt allerdings nicht nur Quizfragen, sondern spielt auch Puppentheater, um die jungen Menschen des Landkreises für die Feuerwehr zu begeistern. Dann sind der Feuerteufel und der kaspar die Hauptpersonen, die auch schon mal einen Brand löschen müssen. Wenn es im Sommer richtig warm ist, dann holt der Feuerwehrmann die Spritzen raus. „Wir sind in Kindergärten und Schulen unterwegs“, erzählt er. „An zwei Schulen – in Walsleben und Wusterhausen – gibt es auch Arbeitsgemeinschaften. In Walsleben haben wir 17 Kinder und in Wusterhausen sind es “, sagt er. Schüler die ihr Wissen in Sachen Brandschutz testen wollen, sind bei ihm an der richtigen Adresse. Wer sich auskennt, kann sich den Brandschutzadler an die Jacke heften.

Interesse wecken an diesem Nachmittag aber auch das neue Tanklöschfahrzeug und die Motorboote von Wasserwacht und Feuerwehr, mit denen die Besucher zu einer Spritztour starten können.

Von Cornelia Felsch

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