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Ostprignitz-Ruppin Heimatgeschichten fürs Fernsehen
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12:32 22.02.2018
RBB-Team drehte mit Moderator Ulli Zelle in Wittstock fürs Heimat-Magazin, hier mit Bibliotheksleiterin Georgia Arndt. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Seit 20 Jahren ist das Heimatjournal des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) auf der Suche nach spannenden, außergewöhnlichen aber auch alltäglichen Geschichten aus seinem Sendegebiet. In der vergangenen Woche und zuletzt am Dienstag war das Kamerateam in Wittstock unterwegs. Am Dienstagvormittag schauten die Fernsehleute um RBB-Moderator Ulli Zelle zunächst in der Kita Kinderland bei Wittstocks Rosenkönigin Tanja I. vorbei. Danach ging es ging es in die Bibliothek im Kontor.

Schnell ein Foto mit Christa Krüger nd Ulli Zelle für Facebook. Quelle: Christian Bark

Dort begrüße Leiterin Georgia Arndt den Besuch aus Potsdam und gab eine kurze Führung durch das Gebäude. „Gut 100 Menschen kommen täglich in die Bibliothek“, erklärte sie dem Fernsehteam. Zudem würden zahlreiche weitere Veranstaltungen wie Lesungen oder die aktuell stattfindende Märchenwoche Besucher in die Einrichtung ziehen. So konnte der RBB am Dienstag auch Kinde aus der Kita Herzsprung vor die Linse bekommen, die aufmerksam den Erzählungen aus dem „Märchenkoffer“ von Bibliothekarin Evelyn Grunert lauschten.

Im Bibliothekscafé wartete bereits Historiker Wolfgang Dost. Mit ihm wollte sich das Fernsehteam auf einen Streifzug durch die Stadtgeschichte, genauer zweier außergewöhnlicher Straßennamen begeben. Wie Georgia Arndt bekam auch Wolfgang Dost vor dem Dreh Puder auf die Wangen. Neben der Maske bestand das sechsköpfige RBB-Team noch aus Regisseurin Silke Cölln und Kameramann Günter Trept, der immer wieder darauf achten musste, dass niemand ungefragt durchs Bild lief. „Mehr bekannt bin ich als Ben Linse“, verwies er auf seinen Künstlernamen.

Mit Wolfgang Dost (r.) ging es durch Himmel und Hölle. Quelle: Christian Bark

Mit Wolfgang Dost ging es dann schnurstracks in die Seitengassen „Himmel“ und „Hölle“. Während in kein Wittstocker der Hölle schmoren muss, beziehungsweise wohnt, traf das Fernsehteam im „Himmel“ auf Christa Krüger, die in ihrem haus Fremdenzimmer anbietet. „Das mache ich auch, weil viele Gäste mal gern im ’Himmel’ nächtigen wollen“, erklärte sie Ulli Zelle. Wolfgang Dost erklärte noch, dass die Straßennamen auf die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückgehen würden – dazu hatte der RBB bereits vorab eine Sequenz über die Schlacht bei Wittstock 1636 gedreht.

Schmutzige Schuhe gehörten mit zur Erlebnistour. Christian Hernjokl (r.) nahm das Fernsehteam mit aufs Laga-Gelände. Quelle: Christian Bark

Am Bleichwall konnte das Team im Anschluss noch über das künftige Gelände der Landesgartenschau (Laga) 2019 „waten“. Gemeinsam mit Laga-Geschäftsführer Christian Hernjokl bahnten sich die Fernsehleute den Weg über das Baustellengelände und warfen einen Blick auf die umverlegte Dosse. „Die Stadt hat sich gut entwickelt“, stellte Ulli Zelle mit Blick auf die vergangenen Jahre fest. Er sei in der Vergangenheit oft privat in Wittstock unterwegs gewesen, weil er in Plau ein Grundstück hätte. In Vorschau auf das Großereignis 2019 sagte er: „Die Landesgartenschau ist eine riesige Chance für Wittstock, da werden wir vom RBB auch mit dabeisein.“

Das Heimatjournal über Wittstock wird am Samstag, 10. März, ab 19 Uhr im RBB zu sehen sein.

Von Christian Bark

Die aktuelle Wittstocker Märchenwoche hat nicht nur Amüsantes für Kinder zu bieten. Auch Erwachsene sollen auf ihre Kosten kommen. So war es beispielsweise am Montagabend, als die Autorin Carmen Winter aus ihrem Roman „Märchen für Erwachsene“ vorlas. Die Geschichte drehte sich um die sehr spezielle Romanze zwischen einem König und seiner Gärtnerin.

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